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Dennis Salanovic soll für die Torgefahr in Italien sorgen. (Foto: RM)
Sport
Liechtenstein|25.03.2019

Der Traum von der Sensation

PARMA – Nur noch weinige Stunden bis zum Highlight der Liechtensteiner Fussball-Nationalmannschaft in der Qualifikation zur EURO 2020. Dann geht es in Parma gegen den viermaligen Weltmeister Italien (Dienstag, 20.45 Uhr, Liveticker auf "www.volksblatt.li"). Nach der 0:2-Niederlage zum Auftakt der Quali gegen Griechenland, wäre alles andere als eine klare Niederlage gegen die Squadra Azzurra eine dicke Überraschung.

Dennis Salanovic soll für die Torgefahr in Italien sorgen. (Foto: RM)

PARMA – Nur noch weinige Stunden bis zum Highlight der Liechtensteiner Fussball-Nationalmannschaft in der Qualifikation zur EURO 2020. Dann geht es in Parma gegen den viermaligen Weltmeister Italien (Dienstag, 20.45 Uhr, Liveticker auf "www.volksblatt.li"). Nach der 0:2-Niederlage zum Auftakt der Quali gegen Griechenland, wäre alles andere als eine klare Niederlage gegen die Squadra Azzurra eine dicke Überraschung.

Für die LFV-Kicker ist das Spiel gegen Weltstars wie Giorgio Chiellini, Leonardo Bonucci oder den ehemaligen Dortmund-Stürmer Ciro Immobile eine tolle Gelegenheit dazuzulernen, wie Nationaltrainer Helgi Kolvidsson erklärte. Auch für den Isländer ist das Spiel in der Stadt des berühmten Schinkens das Highlight. «Ich hoffe, dass die Jungs das Spiel geniessen und viel mitnehmen können. Schliesslich kann man immer von den Besten lernen.»

Auf Beni Büchel und Sandro Wieser wird viel Arbeit zukommen. (Foto: MZ)

Auch dem Treffen mit Italien-Coach Roberto Mancini schaut Kolvidsson ein bisschen aufgeregt entgegen. «Ich war in meiner Jugend AC-Milan-Fan. Mit Mancini in der legendären Mannschaft der 80er Jahre.»

Gegen Griechenland kam die Nationalmannschaft zu keiner echten Torchancen, musste viel Arbeit in der Defensive verrichten. Und das wir am Dienstagabend nicht anders werden. Wahrscheinlich ist, dass die LFV-Spieler noch weniger Ballbesitz haben, dafür aber noch mehr laufen müssen. Und die nachlassende Kraft war auch ein Problem am Samstag gegen Griechenland. Vor allem nach der Pause kam Liechtenstein teilweise nicht mehr aus der eigenen Hälfte.

Viel Defensivarbeit steht bevor

Viel Arbeit wird es die Verteidigung und Torwart Benjamin Büchel geben. Der Vaduz-Keeper war gegen die Griechen ein sicherer Rückhalt, bei den beiden Gegentoren war er chancenlos. Auch wenn er selbst grübelte. «Vielleicht kann ich beim ersten Tor rauskommen. Und beim zweiten geht mir der Ball über die Schulter rein.»
Vorwürfe braucht er sich natürlich nicht machen. Nicht umsonst wurde Büchel nach dem Spiel zum «Man of the Match» gewählt.

Eine Auszeichnung, auf de er nach dem Italien-Spiel verzichten könnte – wenn dafür ein Sensations-Punkt in Italien herausspringt.

(jts)

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