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Nationalmannschafts-Kapitän Michele Polverino ist heiss auf das Spiel in Italien. (Foto: RM)
Sport
Liechtenstein|24.03.2019

Polverinos Highlight im Karriere-Herbst

PARMA - Nach der 0:2-Pleite zum Auftakt gegen Griechenland, steht für die Fussball-Nationalmannschaft der grösste Brocken in der EM-Qualifikation an: Italien. In Parma (Dienstag, 20.45 Uhr) will die Elf von Helgi Kolvidsson eine gute Figur abgeben.

Nationalmannschafts-Kapitän Michele Polverino ist heiss auf das Spiel in Italien. (Foto: RM)

PARMA - Nach der 0:2-Pleite zum Auftakt gegen Griechenland, steht für die Fussball-Nationalmannschaft der grösste Brocken in der EM-Qualifikation an: Italien. In Parma (Dienstag, 20.45 Uhr) will die Elf von Helgi Kolvidsson eine gute Figur abgeben.

Bei der Auslosung zur Quali für die EURO 2020 im Dezember ging für Michele Polverino (34) erneut ein Traum in Erfüllung. Wie schon in der Qualifikation zur WM in Russland, darf er gegen das Heimatland seiner Eltern, Italien, spielen. «Ich musste einige Karten organisieren», grinste Polverino. «Meine Familie wohnt in Neapel und in Mailand. Die Mailänder werden natürlich alle kommen.» Und das mit den Karten klappt auch, Teammanagerin Andreas Schneider sagte «Polvo» dass die Tickets für seine Familie hinterlegt sind.

Polverino im Duell mit Daniele De Rossi in Udine 2016. (Foto: RM)

Deshalb ist das Spiel in Parma natürlich noch einmal ein Highlight am Abend der Karriere. «Ich durfte schon in der letzten Qualifikation gegen Italien spielen. Ich werde nicht mehr jünger – und so etwas vor dem Ende der Karriere noch erleben zu dürfen, ist einfach klasse. Und auch meine Familie, die nicht im Stadion ist, ist sehr stolz, wenn sie mich im TV – gegen Italien – sieht. Da freut sie sich ungemein.»

Stimmung und Spiel geniessen

Grosse Sorge, dass er vielleicht übermotiviert ins Spiel gegen den viermaligen Weltmeister gehen wird, hat er nicht. Dafür ist Polverino schon zu lange im Fussballgeschäft dabei. «Wäre das Spiel vor zehn Jahren gewesen, hätte es passieren können. Da war ich ja noch im besten Fussballeralter. Doch ich bin eher ruhig, freue mich einfach extrem auf das Spiel, auf die Stimmung im Stadion und den Gedanken, dass alle meine Verwandten das Spiel von mir sehen können und stolz sind.»

Natürlich wird das Spiel gegen Chiellini, Immobile und Co. extrem schwer für das LFV-Team. Doch Sandro Wolfinger (27) geht ohne Furcht ins Spiel im Stadio Ennio Tardini. «Wir sind bis in die Haarspitzen motiviert. Wenn wir defensiv gut stehen, hat jeder Gegner gegen uns Probleme – egal wer es ist», strotzt der USV-Kicker vor Selbstbewusstsein. «Theoretisch ist überall eine Überraschung drin. Wenn wir mit einem Remis in die Pause gehen, wird sicherlich auch Italien gegen uns nervös werden.»

Mehr über die Nationalmannschaft lesen Sie in der Montagsausgabe des "Volksblatt".

(jts)

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