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Michele Polverino glaubt zum EM-Quali-Auftakt an eine Überraschung gegen Griechenland. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|22.03.2019 (Aktualisiert am 22.03.19 17:02)

Mit Disziplin und Leidenschaft zur Überraschung

VADUZ - Auftakt für die Liechtensteiner Nationalmannschaft in die Qualifikation zur EM 2020. In der Gruppe J mit Italien, Bosnien-Herzegowina, Finnland, Armenien und dem ersten Gegner Griechenland (Samstag, 20.45 Uhr, Liveticker auf www.volksblat.li) ist die LFV-Auswahl krasser Aussenseiter. Dennoch will man die Favoriten ärgern.

Michele Polverino glaubt zum EM-Quali-Auftakt an eine Überraschung gegen Griechenland. (Foto: MZ)

VADUZ - Auftakt für die Liechtensteiner Nationalmannschaft in die Qualifikation zur EM 2020. In der Gruppe J mit Italien, Bosnien-Herzegowina, Finnland, Armenien und dem ersten Gegner Griechenland (Samstag, 20.45 Uhr, Liveticker auf www.volksblat.li) ist die LFV-Auswahl krasser Aussenseiter. Dennoch will man die Favoriten ärgern.

«Wir sind in 99 Prozent unserer Spiele der Underdog. Deshalb können wir nur gewinnen», erklärte Michele Polverino (34) auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den Europameister von 2004. Er lässt sich auch vom letzten Spiel der Griechen, die in der Nations League zu Hause gegen Estland eine 0:1-Pleite kassierten, nicht täuschen. In der Qualifikation für die EM in Frankreich 2016 blamierten sich die Hellenen sogar zwei Mal gegen die Färöer (0:1, 1:2).

Nationaltrainer Helgi Kolvidsson im Gespräch mit Polverino. (Foto: MZ)

«Logisch ist Griechenland der grosse Favorit gegen uns. Doch wir glauben an unsere Chance, hoffen natürlich auf eine Überraschung. Dafür spielen wir Fussball! Wir gehen in jedes Spiel, um es zu gewinnen – auch wenn das manchmal unrealistisch klingt. Wichtig wird für uns sein, dass wir alles geben werden und taktisch diszipliniert, läuferisch stark und mit Leidenschaft spielen.»

Von der Viererkette überzeugt

Taktisch wird die Mannschaft, wie vom «Volksblatt» schon angekündigt, mit einer Vierer-Abwehrkette beginnen. «Ich bin von der Viererkette persönlich einfach überzeugt. Auch, was ich von den Spielern in der Vorbereitung und in den letzten Tagen gesehen habe, bestärkt mich darin, dass es für unsere Spieler die optimale Formation ist. Aber: es kann natürlich sein, dass wir im Spiel umstellen, z. B. auf eine Dreierkette. Das haben auch schon einige Jungs im Verein gespielt», erklärt Neu-Nationaltrainer Helgi Kolvidsson (47) die defensive Vorgabe für seine Mannschaft. «Wie es dann weiter vorne sein wird, ob 4-3-3 oder 4-5-1, muss ich mir noch ausdenken. Offensiv wollen wir natürlich Akzente setzen. Aber ein 4-3-3 wird defensiv ja eh zu einem 4-5-1.»

Nicht täuschen lassen sich Kolvidsson und Polverino von der Möglichkeit, dass die Griechen mit dem Kopf schon beim für sie wichtigen Spiel am Dienstag gegen Bosnien-Herzegowina sind. ««Griechenland kann sich bei uns keinen Ausrutscher leisten. Für sie sind in Liechtenstein drei Punkte Pflicht. Deswegen denke ich nicht, dass sie uns unterschätzen», so Kolvidsson. Und Polverino fügt entspannt an: «Das ist das Problem von Griechenland. Für uns ist das Spiel eine tolle Aufgabe. Wir werden alles geben, egal, wie der Gegner heisst.»

Welche Spieler Kolvidsson in seinem ersten Spiel als Nationaltrainer auf das Feld schickt, lesen Sie in der Samstagsausgabe des "Volksblatt".

(jts)

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