Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Martin Büchel freut sich auf die Spiele gegen Griechenland und in Italien. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|20.03.2019

«Polo» Büchel schmerzfrei bei der Nationalmannschaft

VADUZ - Das Länderspieljahr 2018 war für Martin «Polo» Büchel (32) eines zum vergessen. Die ersten sieben Spiele verpasste der Routinier des FC Zürich. Nur beim letzten Spiel der Nations League konnte er beim 2:2 gegen Armenien im November 33 Minuten mitspielen.

Martin Büchel freut sich auf die Spiele gegen Griechenland und in Italien. (Foto: MZ)

VADUZ - Das Länderspieljahr 2018 war für Martin «Polo» Büchel (32) eines zum vergessen. Die ersten sieben Spiele verpasste der Routinier des FC Zürich. Nur beim letzten Spiel der Nations League konnte er beim 2:2 gegen Armenien im November 33 Minuten mitspielen.

Machte ihm im vergangenen Jahr ein Knochenödem am rechten Knöchel zu schaffen, ist Büchel nun schmerzfrei. Naja, mehr oder weniger. «Der Knöchel wird nie mehr jungfräulich», grinst Büchel. «Aber es fühlt sich viel, viel besser an als im Herbst. Es geht mir gut, fühle mich fit. Man merkt es aber schon, dass ich jetzt 32 Jahre bin.»

«Polo» beim Nati-Training in Vaduz. (Foto: MZ)

Und im Alter weiss der Ruggeller, dass es auch noch eine andere Sichtweise auf den Fussball gibt. «Vor allem während der Zeit als Profi war ich immer wieder verletzt. Dagegen war es die letzten fünf, sechs Jahre, seit ich als Profi aufhörte, ganz ok – ausser im letzten Jahr», so «Polo». «Die Sichtweise auf den Fussball ist bei mir aber schon länger etwas anders, ich weiss, dass es Wichtigeres neben dem Fussball gibt. Obwohl ich natürlich das Spiel liebe und beim FCZ (Spieler in der U21 und Osteopath bei den Profis, d. Red.) komplett zurück im Fussball bin. Da habe ich den ganzen Tag, sieben Tage die Woche Fussball. Wie gesagt: Ich liebe den Sport, aber das sicher nicht alles.»

«Müssen alles geben»

Nun freut er sich auf die neue EM-Qualifikation, weiss aber auch, dass es für die LFV-Truppe «ganz schwer werden wird gegen richtig gute Gegner». «Ich geniesse es einfach, weiter bei der Nationalmannschaft dabei zu sein. Es ist immer etwas sehr Schönes», strahlt der Rotschopf. «Die Erwartungen für uns sind die gleichen, wie sonst auch. Wir wissen, dass die Gegner sehr stark sein werden und wir werden alles geben müssen, um positive Resultate für uns erzielen zu können.»

Für Büchel (73 Länderspiele, zwei Tore) ist Helgi Kolvidsson (47) der fünfte Nationaltrainer. Der Erste war Martin Andermatt, dann übernahm für ein Spiel Urs Meier, bevor Bidu Zaugg kam und zuletzt René Pauritsch Chef war. «Mit dem Trainerwechsel hoffe ich, dass es einen Schub gibt, was man ja oft erlebt. Gut wäre, wenn die Ergebnisse positiver als zuletzt gestaltet werden.»

Mehr über das LFV-Team und der bevorstehenden EM-Qualifikation lesen Sie in der Donnerstags-Ausgabe des "Volksblatt".

(jts)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Sport
Liechtenstein|18.03.2019 (Aktualisiert am 18.03.19 16:36)
Premiere für Neu-Nati-Coach Kolvidsson