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Symbolisch als "Spatenstich" wird der alte Kunstrasen im Freizeitpark Widau herausgerissen. (Foto: PT)
Sport
Liechtenstein|12.03.2019 (Aktualisiert am 13.03.19 13:25)

"Spatenstich" für LFV-Zentrum in Ruggell

RUGGELL - Die Nationalteams des Liechtensteiner Fussballverbandes (LFV) kommen ab Sommer 2020 in Ruggell zusammen. Dann ist der Freizeitpark Widau umgebaut und erweitert.

Symbolisch als "Spatenstich" wird der alte Kunstrasen im Freizeitpark Widau herausgerissen. (Foto: PT)

RUGGELL - Die Nationalteams des Liechtensteiner Fussballverbandes (LFV) kommen ab Sommer 2020 in Ruggell zusammen. Dann ist der Freizeitpark Widau umgebaut und erweitert.

Seit Jahren sucht der LFV ein «Zentrum» für seine Mannschaften, einen Ort im Land, an dem alle Teams trainieren können. In Ruggell wurde der Verband fündig. Gestern wurde nun der Vertrag unterzeichnet, der sowohl dem LFV als auch dem FC Ruggell eine grosse Zukunft verspricht.

Das Projekt sieht vor, dass die Fussballfelder im Freizeitpark vergrös­sert und verschoben werden. «So gewinnen wir mehr Fläche, haben dann rund 28 Prozent mehr Spielfelder zur Verfügung», so FCR-Präsident Andreas Kollmann.

So wird der Freizeitpark Widau im Sommer 2020 aussehen. (Grafik: LFV)

Heisst, dass der derzeitige Kunstrasenplatz am Nordende des Geländes um 90 Grad gedreht (bis Juni 2019) und überhalb des A-Platzes in FIFA-konformen Massen angelegt wird. Der A-Platz wiederum «wandert» etwa 40 Meter nach Süden, sodass der Kunstrasen im Norden anschliesst, und bekommt eine neue, moderne Lichtanlage. Der Rasen wird ausgetauscht, es kommt ein Rollrasen auf den «neuen A-Platz», der bis August fertig bespielbar ist. Dazu werden die beiden anderen Rasenplätze erweitert. Der Platz im Norden wird auf die üblichen Masse verbreitert, der im Süden bekommt eine neue Bewässerungsanlage.

Neubau (auch) für die Damenteams

Zudem wird ein zweigeschossiger Neubau an die schon bestehenden Räumlichkeiten angebaut. «Dort gibt es dann einen abgeschlossenen Trakt nur für die Damen- und Mädchenmannschaften. Den Teil kann der FC Ruggell natürlich auch nutzen», erklärte der LFV-Präsident Hugo Quaderer mit Freude über die Finalisierung des Projekts, das insgesamt 7,1 Mio. Franken kosten soll.

Insgesamt beteiligt sich der LFV mit 5,6 Mio. Franken an den Gesamtkosten. «Wir übernehmen 70 Prozent, die Gemeinde Ruggell 30 Prozent», so Quaderer. «Die Gelder kommen aus UEFA-Fördermitteln, deshalb ist die Finanzierung für uns kein Problem.» Die Gemeinde Ruggell steuert 1,5 Mio. Franken dazu. «Das liegt in unserem Budget drin», so Vorsteherin Maria Kaiser-Eberle.

Feiertag für den Fussball

Beim LFV ist man froh, dass man die «Professionalisierung» weiter vorantreiben kann. «Endlich bekommen wir ein Gesicht für unsere Nationalteams», strahlte der Technische Direktor René Pauritsch. «Ab kommenden Jahr hat der Verband einen zentralen Ort, an dem alle Mannschaften zusammenkommen und trainieren. So bekommen wir ein Kompetenzzentrum in Ruggell. Ich sehe hier nur Gewinner.»

Die Verträge zwischen der Gemeinde Ruggell und dem LFV sind unter­schrieben. (Foto: PT)
(jts)

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