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Sieben Mal stand Armando Majer in dieser Saison für den USV Eschen/Mauren im Tor, wobei er bisher 15 Treffer hinnehmen musste . (Fotos: Michael Zanghellini)
Sport
Liechtenstein|09.03.2019

«Hauptsache ein ‹Majer› steht im Tor»

ESCHEN - Der USV Eschen/Mauren hat in der Winterpause in Sachen Torhüter mächtig umgekrempelt. Armando Majer (19), der im Sommer vom FC Vaduz ausgeliehen wurde, ist der «Erfahrenste» im USV-Torhütertrio. Gegen seinen Bruder Claudio (22) und Fabian Lüchinger (17) kämpft er nun um den Platz als Nummer 1.

Sieben Mal stand Armando Majer in dieser Saison für den USV Eschen/Mauren im Tor, wobei er bisher 15 Treffer hinnehmen musste . (Fotos: Michael Zanghellini)

ESCHEN - Der USV Eschen/Mauren hat in der Winterpause in Sachen Torhüter mächtig umgekrempelt. Armando Majer (19), der im Sommer vom FC Vaduz ausgeliehen wurde, ist der «Erfahrenste» im USV-Torhütertrio. Gegen seinen Bruder Claudio (22) und Fabian Lüchinger (17) kämpft er nun um den Platz als Nummer 1.

Mit bisher sieben Auftritten im USV-Tor ist Armando Majer jener der drei Torhüter im aktuellen Kader des Liechtensteiner Erstligisten, mit den meisten Einsätzen. Verwunderlich ist das nicht, denn der 19-Jährige ist auch der einzige, der seit Saisonbeginn dabei ist. Neben einigen punktuellen Verstärkungen wurde im Lager der Unterländer in der Winterpause vor allem auf der Torhüterposition ganz schön durchgewechselt. Nicht nur der langjährige Kapitän Boban Antic (FC St. Margrethen) sondern auch der Vorarlberger Julian Schatzmann sagten «Adieu».


Ein Umstand, der die Vereinsführung dazu zwang, auf dem Transfermarkt tätig zu werden. Mit Claudio Majer, dem Bruder von Armando und Fabian Lüchinger, holte der USV dann zwei relativ junge Akteure ins Team. «Die Situation, dass gleich zwei Torhüter ersetzt werden mussten, war schon etwas speziell – aber so ist das im Fussball nunmal», sagt Armando Majer.

Zum Rückrundenauftakt hütete Armando Majer den USV-Kasten. (Foto: MZ)

Nicht ungewohnt, aber speziell

Der Leihspieler des FC Vaduz konnte von dieser nicht ganz herkömmlichen Situation profitieren. Nachdem er bereits in der Hinrunde sechs Mal den USV-Kasten hütete, lag es auf der Hand, dass er zum Rückrundenauftakt gegen Höngg den Vorzug gegenüber den anderen beiden erhielt. «Armando ist vorerst gesetzt, da er einfach am meisten Spielpraxis hatte», meinte auch Trainer Erik Regtop. Er selbst relativiert seinen «Nummer-1-Status» allerdings: «Ich hab jetzt zwar begonnen, doch sicher sein das es so bleibt, kann ich mir nicht. Wie der Trainer meinte, herrscht ein offener Konkurrenzkampf.» Einer mit seinem älteren Bruder, wie er anfügt.

Nicht nur beim USV sondern auch in der U21-Nationalman­n­schaft sind die Gebrüder Majer quasi Konkur­renten. Links: Claudio Majer (22). Rechts: Armando Majer (19). (Fotos: MZ)

Neu ist diese Situation für ihn aber nicht. Denn beide «Majers» sind auch regelmässig mit der Liechtensteiner U21-Nationalmannschaft gemeinsam unterwegs – mit 11 Einsätzen mehr erhält dort allerdings sein älterer Bruder meist den Vorzug. «Dass wir uns nun auch auf Vereinseben konkurrenzieren ist sicher nicht alltäglich, aber grundsätzlich spielt es für mich keine Rolle wer mein Konkurrent ist», so Armando Majer.


Für ihn gehe es vor allem darum, sich persönlich weiterzuentwickeln und Spielpraxis zu sammeln. «Es ist eigentlich ganz einfach: Wer besser abliefert im Training, steht dann halt in der Startelf». Zugleich räumt er aber auch ein, dass es ihn, sollte sein Bruder den Vorzug erhalten, vermutlich nicht ganz so sehr stören würde, wie bei einem anderen Konkurrenten.

 «Er sieht das eigentlich genau gleich. Man kann sagen: ‹Hauptsache ein Majer steht im Tor›»

Armando Majer

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«Majer»-Garantie im USV-Tor

So wird sicherlich auch am Sonntag gegen Winterthur (siehe Bericht rechts) einer der Majer-Brüder – voraussichtlich Armando Majer –versuchen, das USV-Tor sauber zu halten. Denn wie der 19-Jährige sagt, sollen die nächsten Zähler her. «Ein Sieg ist unser klares Ziel. Wir brauchen die Punkte, wenn wir Ende Saison die Aufstiegsspiele bestreiten wollen», sagt Armando Majer

(mm)

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