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Ein gelungener Auftakt beim Heidegger-Talentecup 2019. (Foto: ZVG)
Sport
Liechtenstein|04.03.2019 (Aktualisiert am 04.03.19 18:12)

Erfolgreicher erster Renntag beim Heidegger-Talentecup 2019 in Malbun

MALBUN - Trotz windigen Bedingungen starteten am Montag 99 motivierte Kinder der Jahrgänge 2007 bis 2011 an den ersten beiden Rennen des Heidegger-Talentecups 2019. Es standen zwei Riesenslaloms auf der Rennpiste Hochegg auf dem Programm.

Ein gelungener Auftakt beim Heidegger-Talentecup 2019. (Foto: ZVG)

MALBUN - Trotz windigen Bedingungen starteten am Montag 99 motivierte Kinder der Jahrgänge 2007 bis 2011 an den ersten beiden Rennen des Heidegger-Talentecups 2019. Es standen zwei Riesenslaloms auf der Rennpiste Hochegg auf dem Programm.

Pünktlich um 10 Uhr wagte sich die Startnummer eins über die anspruchsvolle und sehr gut präparierte Hochegg-Piste. «Die Rennpiste befindet sich im Topzustand und glücklicherweise liess der Föhn gegen Mittag nach. Es war toll zu sehen, wie der junge Skinachwuchs diese Herausforderung meisterte», so Jessica Briker vom Organisationsteam. Die jungen Rennfahrerinnen und Rennfahrer liessen sich vom Föhn nicht beirren und gaben ihr Bestes. Die beiden vom Skiclub Triesenberg ausgeflaggten Riesenslaloms waren anspruchsvoll und es wurde um jede Hundertstelsekunde gekämpft. Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich sogar nach einem oder zwei Stürzen ins Ziel gekämpft und wurde zur Belohnung vom Publikum bejubelt. Nicht nur die Nachwuchstalente hatten Freude am Skirennsport auch viele Zuschauer liessen es sich nicht nehmen, die Kinder am Streckenrand anzufeuern. Die Speakerin Monika Wenzel verkündete bei jedem startenden Kind Hobbies und Vorbilder, welche bei der Anmeldung angegeben wurden. Das meist genannte Vorbild war, wie in den Vorjahren, unser Skiass Tina Weirather, aber auch Skitrainer der Liechtensteiner Skiclubs wurden oft genannt. Der Spass am Skirennsport stand im Vordergrund und die positive Rennatmosphäre erfreute alle Beteiligten.

Dank der guten Pistenpräparation und Organisation des Skiclub Triesenberg sowie der Vorarbeit der Bergbahnen Malbun, konnten die beiden Riesenslaloms, trotz teilweise sehr starkem Föhn, erfolgreich durchgeführt werden. Das zweite Rennen musste aufgrund der Windverhältnisse etwas vorverlegt werden. Das OK-Team sowie der Skiclub Triesenberg waren aber mit dem ersten Renntag durchaus zufrieden.

Stand nach zwei Rennen

In der Kategorie «Pingas» führt Malea Jäger mit Bestzeiten in beiden Rennen das Feld klar an. Auf den nachfolgenden Gesamträngen liegen Sarina Netzer aus Schaan und Sina Frick aus Balzers. Bei den «Pingus» liegen die beiden Brüder Luca und Marco Vith aus Mauren an der Spitze, wobei zu erwähnen ist, dass Marco Vith als Jahrgangsjüngerer zwei zweite Plätze verbuchte. Auf Rang drei liegt Nils Dürr aus Schaanwald. Bei der Kategorie «Schneehasa» sicherte sich die Triesenbergerin Amelie Beck mit zwei Siegen den ersten Rang nach zwei Rennen. Zwei Mal Zweite wurde Gioia Hasler aus Gamprin, die vor Linda Wille aus Balzers nun auf Platz zwei rangiert ist. In der Kategorie «Polarfüchse» kam es schon am ersten Renntag zu knappen Duellen. Jonas Gassner aus Triesenberg und Damian John aus Ruggell liegen punktgleich an erster Stelle. Gefolgt vom Balzner Jason Alessandro Ruhe und dem Gampriner Emanuel Wolf, welcher mit nur vier Punkten Rückstand auf Rang 4 lauert. Bei den ältesten Mädchen führt Laura Hasler aus Gamprin das Feld an und entscheid die ersten beiden Rennen für sich. Die Balznerin Sienna Zobel und Tabea Volle aus Triesen liegen jeweils mit zwei zweiten und zwei dritten Plätzen auf den Rängen zwei und drei. In der Kategorie «Eisbären» ist Lukas Wille aus Balzers auf Rang eins, da er beide Riesenslaloms für sich entscheiden konnte. Noah Gianesini aus Eschen und Fabio John aus Ruggell befinden sich punktgleich auf Rang zwei. In dieser Kategorie waren die Zeitabstände teilweise sehr knapp. In den meisten Kategorien wird es in den Slaloms am Dienstag vermutlich zu harten Kämpfen um wichtige Punkte und Verteidigungen der Leader-Trikots kommen, es bleibt also sehr spannend.

Am Dienstag stehen zwei Slaloms auf dem Programm, bei denen mit den kürzeren Skis um wichtige Punkte in Hinblick auf die Gesamtwertung gekämpft wird. Das erste Rennen startet um 10 Uhr, das zweite um 13 Uhr. Beim Abschluss am Mittwoch, in Form eines Vielseitigkeitsbewerbs, sind dann nochmals technisch höchste Anforderungen gefordert, bevor um 14 Uhr die Preisverteilung stattfindet.

(rb)

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