Sandro Wieser gegen Stefan Maierhofer ist eines der entscheidenden Duelle am Sonntag. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|23.02.2019

Vaduz mit Respekt, aber ohne Angst gegen Aarau

VADUZ - Mit dem FC Aarau kommt die derzeit beste Challenge-League-Mannschaft ins Rheinpark-Stadion (Sonntag, 16 Uhr, Liveticker auf www.volksblatt.li). Vaduz ist nach der Aarauer Serie, 28 Punkte aus den letzten zehn Spielen, im Heimspiel klarer Aussenseiter. Dennoch ist das Ziel von Cheftrainer Mario Frick (44) drei Punkte

Sandro Wieser gegen Stefan Maierhofer ist eines der entscheidenden Duelle am Sonntag. (Foto: MZ)

VADUZ - Mit dem FC Aarau kommt die derzeit beste Challenge-League-Mannschaft ins Rheinpark-Stadion (Sonntag, 16 Uhr, Liveticker auf www.volksblatt.li). Vaduz ist nach der Aarauer Serie, 28 Punkte aus den letzten zehn Spielen, im Heimspiel klarer Aussenseiter. Dennoch ist das Ziel von Cheftrainer Mario Frick (44) drei Punkte

«Wir wissen, was auf uns zukommt», so Frick. «Das Spiel von Aarau ist relativ einfach. Sie suchen immer wieder Meierhofer, der dann die Bälle ablegt. Dann gehen sie auf die zweiten Bälle und spielen Fussball. Und das machen sie richtig gut, mit der starken Offensive um Tasar, Neumayr und Schneuwly. Doch wir sind auf die Punkte angewiesen, sind auf alles vorbereitet.»
Allerdings glaubt Frick auch, dass man den FCA mit Mentalität und Leidenschaft besiegen kann. «Wir müssen so auftreten, wie Winterthur letzte Woche gegen uns gespielt hat. Giftig in den Zweikämpfen, dem Gegner wehtun, aggressiv sein.»

Die Spielzusammenfassung vom letzten Aufeinandertreffen Anfang Dezember ...

Gute Stimmung trotz Krise

Wichtig wird auch sein, dass Vaduz defensiv endlich mal stabil steht. Eine Möglichkeit wäre, Abwehrchef Tomislav Puljic (35) von Beginn an zu bringen. Der Kroate fiel mit einem Meniskusriss die komplette Vorrunde aus, ist laut Frick noch immer nicht bei 100 Prozent. Dennoch stabilisierte er die Defensive in der zweiten Hälfte in Winterthur (0:3). «Er bringt einfach eine tolle Mentalität in die Mannschaft. Sei es über das Coaching auf dem Platz oder die Zweikampfhärte. In den drei Spielen im Frühjahr, in denen er reinkam, hat er es sehr gut gemacht. Deswegen habe ich das schon im Kopf, ihn von Beginn an zu bringen. Er wird uns sicher noch sehr helfen.»

Positiv ist, dass die Stimmung in der Mannschaft unter der Woche im Training überraschenderweise sehr gut war. Es wurde gelacht und geflachst – trotz der Katastrophen-Leistung von Winterthur. «Mir wäre es aber lieber, wir hätten ein paar Siege mehr auf dem Konto und die Stimmung wäre nicht so gut», muss Frick grinsen. «Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass es in der jetzigen Situation wichtig ist, dass wir uns nicht gegenseitig zerfleischen und dass man trotz der Tabellensituation eine gute Stimmung in der Mannschaft hat. Aber, dann müssen wir diese gute Stimmung dann auch gegen Aarau auf dem Platz umsetzen und ein Team da ist, dass der Rasen brennt. Das erwarte ich.»

Mut macht Frick und dem FCV auch die Saisongeschichte des morgigen Gegners. Denn Aarau startete erdenklich schlecht in die Meisterschaft (sechs Spiele, sechs Pleiten), hatte nach elf Spieltagen ganze vier Zähler auf dem Konto. Dann erst begann der Siegeszug.

Wie Vaduz die Zukunft plant, lesen Sie in der Samstagsausgabe des "Volksblatt".

(jts)

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