Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Der Super-G endetet für Tina Weirather nach rund 40 Fahrsekunden. (Foto: RM)
Sport
Liechtenstein|05.02.2019 (Aktualisiert am 05.02.19 14:54)

Enttäuschung! Weirather scheidet im Super-G aus

ARE - Nichts wurde es mit der Gold-Medaille für Tina Weirather im Super-G von Are (SWE). Mit Nummer 9 gestartet, machte sie schon im oberen Teil der verkürzten Strecke einen groben Fehler, schied dann kurz nach der zweiten Zwischenzeit aus, als sie an einem Tor vorbei fuhr.

Der Super-G endetet für Tina Weirather nach rund 40 Fahrsekunden. (Foto: RM)

ARE - Nichts wurde es mit der Gold-Medaille für Tina Weirather im Super-G von Are (SWE). Mit Nummer 9 gestartet, machte sie schon im oberen Teil der verkürzten Strecke einen groben Fehler, schied dann kurz nach der zweiten Zwischenzeit aus, als sie an einem Tor vorbei fuhr.

Dabei ging die Planknerin mit grosser Vorfreude ins Rennen. Sie fühlte sich gut. „Ich habe mich mega-gut eingefahren und dachte mir: Das ist mein Tag!“, so Weirather nach ihrem Rennen im Ziel. „Das kribbeln vor dem Start war wie vor einem grossen Rennen da. Ich wollte viel riskieren, habe das auch gemacht.“ Allerdings war dieses gute Gefühl schnell verflogen. Ein Grund sicherlich auch die Verkürzung der Strecke. Denn das Rennen wurde vom Reservestart am „Hummelbranten“ gestartet. Und damit waren es fünf Tore weniger. „Das wären die schwersten fünf Tore des Kurses gewesen“, erklärte die Planknerin.

Dennoch kam Weirather gut in Rennen, lag bei der ersten Zwischenzeit ganz vorn dabei. Doch dann kam schon die Schlüsselszene des Rennens für die zweifache Super-G-Weltcup-Gesamtsiegerin. Kurt nach der Zwischenzeit machte sie einen grossen Fehler, bei der zweiten Zwischenzeit lag sie schon rund sieben Zehntel zurück. „Ich kam oben gut los, dachte mir aber, dass irgendwas nicht stimmt. Dann habe ich diesen riesen Bock gemacht, bin einfach nicht vom Ski weggekommen. Ich muss mir das noch mal genau anschauen. Aber ich hatte das Gefühl, dass meine Kanten nicht scharf genug waren, besser gesagt nur zu weit vorne scharf.“

Nach Fehler war Spannung weg

Bei Weirather konnte man auch sehen, dass sie nach dem Fehler mit dem grossen Zeitverlust, gar nicht mehr in die Spur kam. Es fehlte letztlich die Spannung, da der Titel und die Medaillenränge früh futsch waren. „Ich musste mich nach dem groben Fehler schon überwinden. Ich sagte noch während der Fahrt zu mir: Reiss dich zusammen, vielleicht liegt noch was drinnen und vielleicht kann ich es aufholen. Das war aber eher unterbewusst, dass ich so in mich reingesprochen habe. Und dann war es fast klar, dass es dann irgendwann daneben geht.“

Viel Zeit der Medaille nachzutrauern bleibt Weirather aber nicht. Bereits um 10.30 Uhr steht heute das nächste Abfahrtstraining an. Das will sie bestreiten, sagte: „Ich denke schon. Und dann alles für das Rennen am Sonntag reinlegen.“ In der Abfahrt gehört sie nach eher durchwachsenen Leistungen in dieser Saison nicht zu den Favoritinnen. Aber vielleicht ist es ja genau das, damit ihr eine Überraschung gelingt.

Alles zum Rennen gibt's im Liveticker zum nachlesen und in der Mittwochsausgabe des "Volksblatt".

1 / 4
Imp­res­sionen von Tina Weirather am WM-Super-G in Are. (Fotos: Keystone/RM)
(jts)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Sport
Liechtenstein|04.02.2019 (Aktualisiert am 04.02.19 15:35)
Herantasten im ersten Abfahrtstraining
Volksblatt Werbung