Die letzte und insgesamt 21. WM-Medaille für Liechtenstein holte LSV-Skiass Tina Weirather vor zwei Jahren beim Super-G in St. Moritz. (Foto: RM)
Sport
Liechtenstein|31.01.2019 (Aktualisiert am 31.01.19 12:45)

Die kleine, aber feine WM-Geschichte

SCHAAN - Wenn die besten Skifahrer der Welt um Edelmetall kämpfen, mischen Liechtensteins Athleten ein ums andere Mal ganz vorn mit. Auch an der kommende Woche startenden WM im schwedischen Åre darf sich das Fürstentum dank Tina Weirather wie schon 2017 berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille machen.

Die letzte und insgesamt 21. WM-Medaille für Liechtenstein holte LSV-Skiass Tina Weirather vor zwei Jahren beim Super-G in St. Moritz. (Foto: RM)

SCHAAN - Wenn die besten Skifahrer der Welt um Edelmetall kämpfen, mischen Liechtensteins Athleten ein ums andere Mal ganz vorn mit. Auch an der kommende Woche startenden WM im schwedischen Åre darf sich das Fürstentum dank Tina Weirather wie schon 2017 berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille machen.

Für ein so kleines Land wie Liechtenstein gibt es sicher Leichteres, als in der Welt des Sports mit den ganz grossen Nationen mitzumischen. So auch in populären Sportarten, wie dem alpinen Skisport, können andere Nationen von der Vielzahl an verschiedenen Athleten profitieren.
In Liechtenstein gilt im Vergleich mit der internationalen Konkurrenz eher das Motto «Klasse statt Masse». Und doch schaffte es der Liechtensteinische Skiverband (LSV) immer wieder, Fahrerinnen und Fahrer von absolutem Weltklasseniveau hervorzubringen. Dabei besassen die Skifahrer aus dem Fürstentum keinesfalls nur eine Statistenrolle – im Gegenteil: Sie massen sich mit den ganz «Grossen» des Skizirkus und sorgten für das eine oder andere Edelmetall – beispielsweise an Weltmeisterschaften.

Nach der der Silbermedaille von Marco Büchel 1999 mussten sich die heimischen Ski-Fans lange Zeit gedulden – genau gesagt waren es ganze 18 Jahre – ehe die WM-Medaillensammlung auf 21 Stück aufgestockt werden konnte. Tina Weirather war es die der langen «Durststrecke» im alpinen Erfolgsmärchen Liechtensteins mit dem Gewinn der WM-Silbermedaille im Super-G ein Ende setzte. Dabei hätte es schon zwei Jahre früher beinahe geklappt. Im WM-Riesenslalom in Vail/Beaver Creek raste Weirather als Vierte mit nur sechs Hundertstelsekunden Rückstand auf die Drittplatzierte Jessica Lindell-Vikarby (SWE) nur haarscharf am Podest vorbei.

Drei Podestplätze in dieser Saison

Und geht es nach der Planknerin, soll in diesem Jahr Medaille Nummer 22 dazukommen. Sie soll dabei aber nicht silbern wie 2017 in St. Moritz oder bronze wie vergangenes Jahr an den Olympischen Spielen in Pyeongchang (KOR) sein, nein, Tina Weirather hat sich die Goldmedaille als Ziel gesetzt. In der Lage ist sie dazu allemal.

Das hat sie in den letzten Jah­ren, aber auch bereits in dieser Weltcupsaison schon mehrmals unter Beweis gestellt. Im Super-G fuhr Weirather in diesem Winter bereits drei Mal auf das Podest – ein Sieg war allerdings noch nicht dabei. Und wer weiss, vielleicht kann die kleine Skination Liechtenstein bereits in wenigen Tagen die nächste WM-Mdaille – möglicherweise eine in Gold – bejubeln.

Hier gibt's die Landkarte, wo die Liechtensteiner Athleten an Weltmeisterschaften zugeschlagen haben ...

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(mm)

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