Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Zur Vorbereitung auf die anstehenden Aufgaben in Melk verbrachte Fabienne Wohlwend in den letzten Wochen etliche Stunden im Fitnessstudio . (Fotos: ZVG)
Sport
Liechtenstein|24.01.2019

Den «W-Series»-Startplatz im Visier

SCHELLENBERG - In den kommenden Tagen entscheidet sich, ob Liechtensteins Motorsportlerin Fabienne Wohlwend einen der 18 Startplätze in der neu für Frauen geschaffenen Formel-Meisterschaft, der «W-Series», erhält. Die Schellenbergerin ist für das Auswahlprozedere im österreichischen Melk «auf alle Fälle gerüstet», wie sie sagt.

Zur Vorbereitung auf die anstehenden Aufgaben in Melk verbrachte Fabienne Wohlwend in den letzten Wochen etliche Stunden im Fitnessstudio . (Fotos: ZVG)

SCHELLENBERG - In den kommenden Tagen entscheidet sich, ob Liechtensteins Motorsportlerin Fabienne Wohlwend einen der 18 Startplätze in der neu für Frauen geschaffenen Formel-Meisterschaft, der «W-Series», erhält. Die Schellenbergerin ist für das Auswahlprozedere im österreichischen Melk «auf alle Fälle gerüstet», wie sie sagt.

Eine Rennserie nur mit weiblicher Konkurrenz. Ein Gedanke oder eine Vorstellung die sicher schon so mancher Motorsportlerin auf dieser Welt durch den Kopf geschossen ist. Sicherlich auch der heimischen Rennfahrerin Fabienne Wohlwend, die zwar immer mal wieder sagt, dass sie die Vergleiche mit der männlichen Konkurrenz sogar noch eine Spur mehr anspornen. Darauf muss sie zumindest in der kommenden Saison nicht verzichten. Denn mit ihrem Team Octane 126 geht sie erneut in der Ferrari Challenge – inklusive Gegenwehr aus dem Herrenlager – an den Start.

Letztes Jahr ging Fabienne Wohlwend mit ihrem Ferrari in der Ferrari Chal­lenge an den Start. (Foto: ZVG)

Neben diesem Engagement hofft Wohlwend nun auch darauf, sich möglicherweise in der neu geschaffenen Formel-Meisterschaft für Frauen, der «W-Series», einen Cockpit ergattern zu können. Ein erstes Auswahlverfahren mit über 100 Bewerberinnen aus 30 Ländern hatte die 21-jährige Unterländerin dabei schon Ende November überstanden.


Nun geht es für sie ab morgen Freitag in die nächste Runde, die Entscheidungsrunde. Auf dem Wachauring – einem Fahrsicherheitszentrum – im österreichischen Melk werden die übriggebliebenen 60 Anwärterinnen auf Herz und Nieren geprüft. Zu den Juroren gehören dabei auch die beiden ehemaligen Formel-1-Fahrer David Coulthard und Alexander Wurz.

Wohlwend fühlt sich so kurz vor der Entscheidung «sehr gut», wie sie sagt und sei für die anstehenden Tests «auf jeden Fall gerüstet». Und in den letzten gut acht Wochen hat die FL-Motorsportlerin auch einiges dafür getan. 

«Neben Ausdauer- und Krafttraining im Fitnessstudio standen auch etliche Fahrten im Simulator auf dem Programmm, um die neuen Strecken besser kennenzulernen. Ich habe wirklich Fortschritte gemacht, was mich zusätzlich positiv stimmt»

Fabienne Wohlwend

Plus - Artikel

Sie erwarten 17 Absätze und 1365 Worte in diesem Plus-Artikel.
(mm)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Sport
Liechtenstein|gestern 17:04 (Aktualisiert gestern 17:21)
Von Deichmann gegen Holländerin
Volksblatt Werbung