Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Die Nachwuchsathleten des Nordic Club Liechtenstein, Nina Riedener (links) und Michael Biedermann, haben sich in Lahti einiges vorgenommen. (Fotos: MZ/Bugu)
Sport
Liechtenstein|18.01.2019

Doppelte FL-Power in Finnland

LAHTI - Mit Michael Biedermann und Nina Riedener sind gleich zwei heimische Langläufer an der am Sonntag startende Junioren- und U23-WM im finnischen Lahti dabei. Die Vorgabe: Eine Steigerung im Vergleich zur Heim-WM in Goms vor einem Jahr.

Die Nachwuchsathleten des Nordic Club Liechtenstein, Nina Riedener (links) und Michael Biedermann, haben sich in Lahti einiges vorgenommen. (Fotos: MZ/Bugu)

LAHTI - Mit Michael Biedermann und Nina Riedener sind gleich zwei heimische Langläufer an der am Sonntag startende Junioren- und U23-WM im finnischen Lahti dabei. Die Vorgabe: Eine Steigerung im Vergleich zur Heim-WM in Goms vor einem Jahr.

Waren es im letzten Jahr noch drei Liechtensteiner Athleten, die ihr Können an der Junioren- und U23-WM – damals im Wallis – zeigen konnten, treten in diesem Jahr noch zwei heimische Langläufer die Reise an die internationalen Kräftemessen, die dieses Mal im finnischen Lahti über die Bühne gehen, an. Geschuldet ist dieser Umstand aber keineswegs schlechten Leistungen, nein. Martin Vögeli, Jahrgang 1995 hat schlichtweg die Alterslimite für eine Teilnahme an den Nachwuchswettkämpfen überschritten. Er wird stattdessen beim Swiss Cup in Sparenmoos starten.


Noch nicht «zu alt» sind dagegen Michael Biedermann und Nina Riedener. Wie der Chef Nordisch beim Liechtensteiner Skiverband (LSV), Martin Sprenger, bereits vergangene Woche mitteilte, konnten beide die Limiten für die WM ohne Probleme knacken.

Klares Ziel im Sprint

Der erste Bewerb mit Liechtensteiner Beteiligung ist auf Montag angesetzt. Biedermann wird dann in seiner Paradedisziplin, dem Sprint, an den Start gehen. Und der 22-Jährige wird gefordert sein. Denn was die Zielsetzung für den Auftaktwettkampf angeht, so hat sein Trainer Pider doch eine klare Vorstellung.

«Das Ziel ist auf jeden Fall die Qualifikation zu überstehen. Einfach wird das nicht, denn es werden einige Spitzenathleten, die auch im Weltcup starten mit dabei sein. Wenn Michael aber an die Leistungen vom letzten Rennen in Nove Mesto anknüpfen kann, bin ich zuversichtlich»

Trainer Othmar Pider

Daneben wird Biedermann auch im Skatingrennen über 15 Kilometer sowie im klassischen Kräftemessen über die doppelte Distanz starten. Trainer Pider erhofft sich dabei eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. «Rangierungsmässig ein Ziel zu nennen ist schwierig. Viel mehr geht es darum in Sachen FIS-Punkte abzuliefern», erklärt Pider. Der Blick geht dabei auf die Qualifikationskriteren für die WM in Seefeld. Während Biedermann im Sprint bereits gesetzt ist, fehlt ihm in den Distanzrennen noch ein Resultat mit unter 90 FIS-Punkten.

Nina Riedener. (Foto: MZ)

Nina Riedener hingegen wird den Sprint zum Auftakt nicht bestreiten. Auf sie wartet das Skatingrennen über 5 Kilometer sowie zwei Tage später das klassische Rennen mit Massenstart. Riedener dürfte dabei nicht nur der Auftritt vor einem Jahr in Goms, als sie über 5 Kilometer klassisch den 43. Rang belegte, zuversichtlich stimmen. Auch die Resultate beim COC in Tschechien waren durchaus zufriedenstellend. Darauf bezieht sich auch ihr Trainer Bärti Manhart. 

«Die Leistungen waren sicher nicht schlecht. Der Fokus liegt klar auf dem klassischen Rennen. Da rechnen wir schon mit einem Platz in den Top 30»

Cheftrainer Bärti Manhart

Die Einsätze der FL-Athleten

Montag, 21. Januar: 12.00, Sprint (Biedermann)
Dienstag, 22. Januar: 12.00, 5 km Freistil (Riedener)
Mittwoch, 23. Januar: 12.00, 15 km Skating (Biedermann)
Donnerstag, 24. Januar: 10.00, 15 km klassisch (Riedener)
Freitag, 25. Januar: 12.30, 30 km klassisch (Biedermann)


Mehr dazu lesen Sie in der "Volksblatt"-Ausgabe von Freitag, 18. Januar 2018.

(mm)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Sport
Liechtenstein|06.01.2019 (Aktualisiert am 06.01.19 16:08)
FL-Langläufer mit starken Auftritten
Volksblatt Werbung