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Trio oder Duo? – Noch ist nicht fix, ob neben Tina Weirather (rects) und Ian Gut (links unten) auch LSV-Athlet Marco Pfiffner in Åre am Start stehen wird. (Fotos: M. Zanghellini/RM/Instagram/Ian Gut)
Sport
Liechtenstein|16.01.2019

Medaillenhoffnung, WM-Premiere und das Bangen um die Teilnahme

ÅRE - In knapp drei Wochen steht für die Alpinen mit der WM in Åre (SWE) das grosse Highlight in diesem Winter an. Neben Tina Weirather, die erneut zu den Medaillenanwärterinnen gehört, ist die Teilnahme von Ian Gut bereits fix. Daneben hofft man beim Verband, dass sich auch der zuletzt von einer Verletzung ausgebremste Marco Pfiffner das WM-Ticket noch sichern kann.

Trio oder Duo? – Noch ist nicht fix, ob neben Tina Weirather (rects) und Ian Gut (links unten) auch LSV-Athlet Marco Pfiffner in Åre am Start stehen wird. (Fotos: M. Zanghellini/RM/Instagram/Ian Gut)

ÅRE - In knapp drei Wochen steht für die Alpinen mit der WM in Åre (SWE) das grosse Highlight in diesem Winter an. Neben Tina Weirather, die erneut zu den Medaillenanwärterinnen gehört, ist die Teilnahme von Ian Gut bereits fix. Daneben hofft man beim Verband, dass sich auch der zuletzt von einer Verletzung ausgebremste Marco Pfiffner das WM-Ticket noch sichern kann.

Vier Liechtensteiner Athleten waren es, die zu Saisonbeginn zu den potenzielle Startern für die vom 4. bis 17. Februar im schwedischen Åre stattfindenden Ski-Weltmeisterschaften in Frage kamen. Dass aus dem angedachte FL-Quartett nun im schlechtesten Fall nur ein Duo wird, ist wie im Skisport oft üblich, auf Verletzungen zurückzuführen.


Nach der längeren Zwangspause aufgrund eines Trainingssturzes Ende August, ist der 24-jährige Pfiffner vom Unterländer Wintersportverein (UWV) seit dem Jahreswechsel zwar wieder im Training, ob es für die vierte Teilnahme an einer WM reichen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch unklar. «Wir hoffen natürlich darauf. Eine definitive Entscheidung werden wir aber erst treffen, wenn Marco die ersten Rennen bestritten hat», erklärt LSV-Präsident Alexander Ospelt.

Viel Zeit bleibt Pfiffner, der anders als in St. Moritz nur im Slalom starten würde, aber nicht. Das weiss auch Christian Büchel, Chef Alpin beim LSV

«Es wird sicherlich eng. Das aber nicht nur wegen der Zeit, sondern auch weil Marco nach der Verletzungspause noch nicht zu 100 Prozent fit ist»

Christian Büchel, Chef alpin

Die letzten Tage weilte Pfiffner im Südtirol, dort standen einige Trainings auf dem Programm

Damit die WM-Teilnahme dennoch in Frage kommt, gibt es vonseiten des Verbandes eine klare Vorgabe. Läuft alles nach Plan, sollte Pfiffner an beiden FIS-Slaloms in Malbun am 31. Januar und 1. Februar an den Start gehen können. «Wir wollen, dass er sich aufdrängt und je nach Teilnehmerfeld Podestplätze einfährt. Wir hoffen natürlich, dass ihm das gelingt», führt Büchel aus.

Während für Pfiffner die Chancen auf ein WM-Ticket also noch intakt sind, musste Teamkollege Nico Gauer seine WM-Träume schon viel früher begraben. Der 22-Jährige zog sich bei einer FIS-Abfahrt in Gröden einen Riss des vorderen rechten Kreuzbandes sowie eine Miniskuszerrung zu. Resultat: Saison vorzeitig beendet!

Nico Gauer ist nach seiner OP bereits auf dem Weg der Besserung

Weitere Medaille ist möglich

Ein Athlet ist also definitiv nicht dabei, die Teilnahme des anderen steht noch auf der Kippe. Bleiben mit Aushängeschild Tina Weirather sowie dem erst vergangenen Sommer zum LSV gewechselte Ian Gut zwei weitere Kandidaten...

Plus - Artikel

Was für Weirather und Gut möglich ist und welche Vorgaben respektive Wünsche es hinsichtlich der Resultate von Seiten des Verbandes gibt, lesen Sie im Plus-Artikel.
(mm)

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