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Das Trio Martin Vögeli Nina Riedener und Michael Biedermann (von links) wird in Valdidentro (ITA) voraussichtlich auf starke Konkurrenz treffen. (Fotos: Michael Zanghellini)
Sport
Liechtenstein|20.12.2018 (Aktualisiert am 20.12.18 11:46)

Biedermann und Riedener gefordert - Vögeli bangt um Einsatz

VALDIDENTRO - Nach den Rennen in Davos auf höchster Stufe, geht es für Liechtensteins Langläufer an diesem Wochenende im Continental- und Alpencup (B-Weltcup) weiter. Sicher am Start im italienischen Valdidentro sind Michael Biedermann und Nina Riedener (U20). Martin Vögeli schlägt sich derweil mit einer Erkältung herum und wird kurzfristig entscheiden, ob ein Einsatz Sinn macht.

Das Trio Martin Vögeli Nina Riedener und Michael Biedermann (von links) wird in Valdidentro (ITA) voraussichtlich auf starke Konkurrenz treffen. (Fotos: Michael Zanghellini)

VALDIDENTRO - Nach den Rennen in Davos auf höchster Stufe, geht es für Liechtensteins Langläufer an diesem Wochenende im Continental- und Alpencup (B-Weltcup) weiter. Sicher am Start im italienischen Valdidentro sind Michael Biedermann und Nina Riedener (U20). Martin Vögeli schlägt sich derweil mit einer Erkältung herum und wird kurzfristig entscheiden, ob ein Einsatz Sinn macht.

Die Begeisterung bei Langlauftrainer Othmar Pider nach den Rennen von Michael Biedermann und Martin Vögeli beim Weltcup in Davos hielt sich in Grenzen. Mit einem 85. Rang für Biedermann im Sprint und den Plätzen 95 (Vögeli) und 99 (Biedermann) im Freistilrennen blieben die beiden «doch klar hinter ihren Erwartungen zurück», wie Pider ausführte. Verständlich also, dass der Coach beim nächsten Einsatz eine Steigerung fordert.

Dabei geht es an diesem Wochenende in die norditalienische Gemeinde Valdidentro, wo anlässlich des Continental- und Alpencups (COC) drei Wettkämpfe stattfinden.

(Foto: Keystone)

Wie es aussieht wird aber wohl nur einer der beiden Herren dabei sein. «Martin hat sich erkältet und liegt seit Montag im Bett. Wir müssen schauen, wie er sich erholt. Sollte er nicht ganz fit sein, macht eine Teilnahme keinen Sinn», so Pider. Bitter, denn er wäre neben dem Start in seiner Paradedisziplin über 15 Kilometer Freistil auch beim Sprint und im klassischen Distanzrennen dabei gewesen. «Jetzt wird es vielleicht nur das Rennen am Samstag, je nachdem ob ich fit bin», erklärt Vögeli

Vorstoss in die Finals

Während Vögelis Teilnahme also noch auf der Kippe steht, wird Teamkollege Biedermann ziemlich sicher zwei Kräftemessen bestreiten. Neben dem Sprint am Freitag, dürfte der 22-Jährige auch beim klassischen Rennen mit Massenstart am Sonntag angreifen. Und Trainer Pider hat eine klare Vorgabe für seinen Schützling: «Im Sprint ist die Qualifikation für das Finale, sprich ein Top-30-Platz, das Ziel.» Das sieht auch Biedermann so: 

«Ich war in Davos noch nicht ganz in Form, brauche aber meistens ein paar Rennen, damit die gewisse Spritzigkeit da ist. Im Sprint will ich auf jeden Fall in die Top 30», sagt er.

Michael Biedermann

Mit guten Resultaten im Gepäck

Biedermann wird bei den Wettkämpfen in der Provinz Sondrio in der Lombardei aber nicht der einzige Athlet sein, der Liechtensteins Farben vertritt. Mit Nina Riedener stellt sich in der U-20-Kategorie auch eine Dame der Herausforderung. Und die Vorzeichen stehen gut, denn die 18-Jährige überzeugte erst vergangene Woche beim Swiss Cup in Campra.


Wie Vögeli ist allerdings auch Riedener, die eigentlich an allen drei Wettkampftagen eingeplant wäre, nicht ganz beschwerdefrei. «Wenn wir die Schmerzen im Schienbein in den Griff bekommen, wird sie alle Rennen bestreiten», erklärt ihr Trainer Bärti Manhart. Ansonsten seien zumindest die Teilnahmen an den beiden Distanzrennen angedacht.


Mehr dazu lesen Sie in der "Volksblatt"-Ausgabe von Donnerstag, 20. Dezember 2018

(mm)

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