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Dichtes Programm: Beim Adidas Christmas Cup in Uster wird Patrick Vetsch am Wochenende gleich in sechs Disziplinen am Start stehen (Foto: Michael Zanghellini)
Sport
Liechtenstein|14.12.2018

Neue Stadt, neuer Club, neue Herausforderung

BERN - Seit diesem Sommer trainiert Patrick Vetsch bei seinem neuen Verein, dem Schwimmklub Bern (SK Bern). Zwar brauchte der 19-Jährige etwas «Eingewöhnungszeit», mittlerweile sei er aber «angekommen». Dementsprechen hat sich der FL-Schwimmer in dieser Saison auch noch einiges vorgenommen.

Dichtes Programm: Beim Adidas Christmas Cup in Uster wird Patrick Vetsch am Wochenende gleich in sechs Disziplinen am Start stehen (Foto: Michael Zanghellini)

BERN - Seit diesem Sommer trainiert Patrick Vetsch bei seinem neuen Verein, dem Schwimmklub Bern (SK Bern). Zwar brauchte der 19-Jährige etwas «Eingewöhnungszeit», mittlerweile sei er aber «angekommen». Dementsprechen hat sich der FL-Schwimmer in dieser Saison auch noch einiges vorgenommen.

Patrick Vetsch ist nach Julia Hassler und Christoph Meier bereits der dritte Liechtensteiner Schwimmer, der bei einem Schweizer Club untergekommen ist. Sowohl für Hassler, wie auch für Meier ging es zum SC Uster Wallisellen. Während Letzterer seine Bahnen noch immer in Zürich abspult, wechselte Hassler vor gut drei Jahren zum deutschen Club SV Nikar Heidelberg. Nun wagt mit Patrick Vetsch also ein weiterer FL-Athlet den Sprung ins «Ausland».


Ihn zog es jedoch weder nach Deutschland, noch nach Zürich – fündig wurde er nämlich in der Schweizer Hauptstadt Bern. «Auf der Suche nach einer geeigneten Universität fiel die Wahl auf Bern. Neben der Uni hat mir auch der Schwimmklub Bern zugesagt – das Gesamtpaket hat einfach gepasst», so Vetsch, der seinen Studiengang im Bereich Betriebswirtschaftslehre (BWL) absolviert.

«Trainings sind recht ähnlich»

Es ist ein neuer Lebensabschnitt, der für Vetsch seit dem Sommer in Bern begonnen hat. Einer, der verständlicherweise auch einige Änderungen und Umstellungen mit sich brachte.

«Ich wohne in einer Wohngemeinschaft, muss nun selbst den Haushalt schmeissen, kochen, waschen – das war schon eine grosse Umstellung und ich brauchte etwas Eingewöhnungszeit. Mittlerweile läuft es aber recht gut, ich bin hier in Bern angekommen», sagt er.

Aus sportlicher Sicht hat sich, bis auf den neuen Trainingsort, aber nicht allzuviel geändert. Zwei Trainingseinheiten mehr – 9 im Wasser und 2 im Fitnessstudio – absolviert Vetsch bei seinem neuen Club. «Die Trainings selbst sind eigentlich recht ähnlich wie in Liechtenstein. Einzig logistisch gesehen ist es etwas besser organisiert als zu Hause», ergänzt Vetsch.

Dass sich die zusätzlichen Einheiten im Berner Schwimmbecken auch lohnen, zeigte sich erst kürzlich an der Schweizer Kurzbahnmeisterschaft in Aarau. Nach einer intensiven Vorbereitung konnte der FL-Athlet in Aarau nicht nur platzierungsmässig überzeugen, sondern knackte auch gleich zwei Landesrekorde (50 m Rücken und 50 m Freistil).

«Es lief ‹so lala› würde ich sagen. Angesichts der vielen Umstellungen und der neuen Umgebung war es ganz okay, leider habe ich mein Ziel, die WM-Limiten zu knacken, aber nicht erreicht.»

Patrick Vetsch

Was sich der junge Liechtensteiner Schwimmer für den weiteren Verlauf der Saison noch so vorgenommen hat lesen Sie in der "Volksblatt"-Ausgabe von Freitag, 14. Dezember 2018.

(mm)

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