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Fabienne Wohlwend ist Siegerin des "World Final" und damit Weltmeisterin. (Foto: ZVG)
Sport
Liechtenstein|04.11.2018 (Aktualisiert am 04.11.18 18:27)

Ferrari Challenge: Wohlwend ist Weltmeisterin!

Monza - Überragendes Saisonfinale für Fabienne Wohlwend (20) in der Ferrari Challenge. In Monza gewann sie das «Finali Mondiali» der Trofeo Pirelli Amateure vor Martin Renaldi Hutasoit (Indonesien) und Martin Nelson (Schweden), wurde «World Champion».

Fabienne Wohlwend ist Siegerin des "World Final" und damit Weltmeisterin. (Foto: ZVG)

Monza - Überragendes Saisonfinale für Fabienne Wohlwend (20) in der Ferrari Challenge. In Monza gewann sie das «Finali Mondiali» der Trofeo Pirelli Amateure vor Martin Renaldi Hutasoit (Indonesien) und Martin Nelson (Schweden), wurde «World Champion».

Von Position 4 ging Wohlwend in das Rennen, bei dem auch die Fahrer aus Europa, Nordamerika und Asien/Pazifik sowie die Profis dabei waren. Nach einem Startcrash wurde der Lauf erst abgebrochen, dann noch einmal neu gestartet. «Da war ich schon ganz schön nervös», gibt die Schellenbergerin zu. Aber im Rennen war ihr davon nichts anzumerken. Wohlwende fuhr immer in Schlagdistanz zu den drei vor ihr fahrenden Profis, vergrösserte zudem den Vorsprung auf ihre Amateur-Konkurrenten Hutasoit und Nelson immer weiter. Auch der Gesamtsieger der Europa-Ferrari-Challenge-Wertung, der Brite Chris Froggatt, konnte Wohlwend nicht folgen.

Fabienne Wohlwend machte auch bei der Ferrari-Gala eine tolle Figur. (Foto: ZVG)

Nach 25 Minuten fuhr sie unter dem Jubel der Fans über die Ziellinie, kann sich bereits in ihrem ersten vollen Jahr in der Ferrari Challenge «World Champion» nennen. «Es ist einfach ein Hammergefühl», so Wohlwend, die mit ihrem Octane-126-Team das ganze Wochenende auf dieses Rennen hinarbeitete.
Souveräner Sieg
Richtig clever, wie sie ihren Sieg nach Hause fuhr. Da sie wusste, dass ihr von hinten keine Gefahr drohte, liess sie die Profis um den Sieg kämpfen - immer mit einem ordentlichen Sicherheitsabstand. «Es hätte keinen Sinn gemacht, da um die Führung mit zu streiten. Das war für mich klar, dass ich die nicht angreifen werde», erklärte sie souverän ihre Fahrt. Und nach dem Rennen konnte sie dann mit ihrer Familie, Verwandten und Freunden den Sieg feiern. «Es waren 40 Leute da, die mich super unterstützt haben. Das war schon Wahnsinn und eine riesen Freude für mich», strahlte Wohlwend.
Strahlen konnte sie schon am Samstagabend bei der offiziellen Ferrari-Gala in Mailand. Da wurde ihr bereits der Pokal für den 2. Platz der Europa-Wertung sowie der für die beste Frau im Starterfeld überreicht. «Es war ein cooler Abend. Von Ferrari waren viele wichtige Leute da», so Wohlwende. Und in ihrem (Ferrari-)rotem Kleid machte die hübsche Blondine auch bei der Party eine tolle Figur, bevor es dann gestern wieder in den Rennoverall ging.

Dabei ging das finale Rennwochenende im Autodromo Nazionale nicht besonders gut für Wohlwend los. Am Freitag verpokerte sie sich, zog bei Nieselregen Slicks auf («Volksblatt» berichtete). Am Samstag kam es noch schlimmer. Wohlwend schied mit einem kaputten Getriebe, in ihrer Wertung in Führung liegen, kurz vor Schluss aus. «Das war vorher schon kaputt, der siebte Gang funktionierte nicht. Doch im Regen machte das nicht so vier aus, deswegen haben wir versucht das Rennen so zu fahren. Leider hat es nicht ganz gekappt. Wir haben es dann über Nacht noch getauscht. Und wichtig war, dass dann im Weltfinale alles funktioniert hat.»

So ist es. Denn es heisst jetzt: Fabienne Wohlwend, World Champion!

(js)

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