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Mit ihrem Ferrari raste Fabienne Wohlwend mit fast 300 km/h über den Kurs in Monza. (Foto: ZVG)
Sport
Liechtenstein|01.11.2018

Ferrari Challenge: Wohlwend vor letztem Saisonrennen

Monza - Was ist das bereits schon vor dem letzten Rennen für eine tolle Premieren-Saison von Fabienne Wohlwend (20) in der Ferrari Challenge Trofeo Pirelli Amateure. Sie liegt auf dem starken zweiten Platz der Gesamtwertung. Und: Am letzten Rennwochenende will sie die Saison mit einem Sieg krönen.

Mit ihrem Ferrari raste Fabienne Wohlwend mit fast 300 km/h über den Kurs in Monza. (Foto: ZVG)

Monza - Was ist das bereits schon vor dem letzten Rennen für eine tolle Premieren-Saison von Fabienne Wohlwend (20) in der Ferrari Challenge Trofeo Pirelli Amateure. Sie liegt auf dem starken zweiten Platz der Gesamtwertung. Und: Am letzten Rennwochenende will sie die Saison mit einem Sieg krönen.

Was könnte da besser geeignet sein, als das Autodromo Nazionale von Monza. Auf der Traditions-Rennstrecke gab sie 2017 ihr Debüt im Ferrari, damals in der Coppa Shell, kommt natürlich gerne nach Norditalien zurück. «Mir gefällt die Strecke super. Es ist eine Highspeed-Strecke mit drei Schikanen und zwei superschnellen Kurven, der Biassono und der berühmten Parabolica. Im Training habe ich schon ganz knapp an der 300-km/h-Marke gekratzt, kam bis auf 298 km/h. Dann muss man in der Schikane wieder in den 2. Gang und auf 70 km/h runter bremsen. Das ist einfach richtig spektakulär», ist Wohlwend heiss auf das Rennwochenende. «Es ist eine technisch sehr anspruchsvolle Strecke.»
Und mit Ferrari in Italien zu fahren, ist auch immer etwas Besonderes. Wie schon in Misano im Juni. Dort konnte Wohlwend zwei ihrer drei Saisonsiege einfahren. Und gewinnen ist auch das Ziel beim Saisonfinale mit den Rennen heute, morgen und dem Weltfinale am Sonntag, bei dem alle Wagen der drei Teilserien Europe, North America und Asia Pacific an den Start gehen. «Logisch möchte ich zum Ende noch mal gewinnen. Das wäre Top! Erstes Ziel ist aber, auf das Podest zu fahren.»
Stark mit den Regenreifen
Der 2. Rang in der Gesamtwertung ist der hübschen Schellenbergerin kaum noch zu nehmen. Denn ihr nächster Verfolger, John Sawbridge, kann in Monza nicht an den Start gehen. Und Tommaso Rocca (ITA) liegt 35 Punkte zurück. Bei 40 zu vergebenen Zählern kaum noch aufzuholen. An der Spitze ist Chris Froggatt (GBR) von Wohlwend nicht mehr einzuholen. «Sowohl nach vorne als auch nach hinten ist in der Gesamtwertung so gut wie alles klar.»

Fabienne Wohlwend ist vor dem Saisonfinale zuversichtlich. (Foto: ZVG)

Mit den Trainingsläufen am Mittwoch und Donnerstag war Wohlwend zufrieden. Auch wenn sie am Donnerstag nicht mehr auf Slicks raus durfte. «Mittwoch waren die Wetterbedingungen super. Da war es bei uns trocken, hat erst nach dem Training begonnen zu regnen. Im Abschlusstraining war es dagegen sehr nass. Da ging es nur mit Regenreifen und ich war mit den Zeiten sehr zufrieden», erklärt sie. «Als es dann abtrocknete, wollte ich noch mal auf Slicks raus, doch ich kam in den Verkehr. Dann wurde das Training schon mit der Roten Flagge abgewunken und ich habe ich im Vergleich zu den anderen Fahrern leider keine Runde mehr geschafft.»
Set-up schon ausgesucht
Dennoch ist Wohlwend zuversichtlich, da sie bereits letzte Woche zwei Testtage einlegte. Da konnte sie mit dem Team das Set-up für ihren Flitzer schon einstellen. Ob das dann ein Vor- oder Nachteil ist, muss man abwarten. Denn für den Norden Italiens sind wieder wechselhafte Wetterverhältnisse vorhergesagt. «Das wird der Knackpunkt sein, dass wir das richtige Set-up für das entsprechenden Wetter nehmen. Es wird im Qualifying interessant.»

(js)

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