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Nachdem Romana Kaiser etliche Wochen auf das Eistraining verzichten musste und stattdesen des öftern auf der Lige beim Physiotherapeuten anzutreffen war, bestreitet sie dieses Wochenende ihren ersten Wettkampf in der Saison. (Fotos: ZVG)
Sport
Liechtenstein|26.10.2018

Kaiser ist wieder auf dem Eis

BERGAMO - Zwei Verletzungen waren der Grund, weshalb Romana Kaiser nicht wie geplant in die Saison starten konnte. «Eine harte Zeit», sagt die Schellenbergerin nach der überstandenen Zwangspause. Dieses Wochenende wagt sie sich in Zagreb nun ein erstes Mal unter Wettkampfbedingungen wieder aufs Eis.

Nachdem Romana Kaiser etliche Wochen auf das Eistraining verzichten musste und stattdesen des öftern auf der Lige beim Physiotherapeuten anzutreffen war, bestreitet sie dieses Wochenende ihren ersten Wettkampf in der Saison. (Fotos: ZVG)

BERGAMO - Zwei Verletzungen waren der Grund, weshalb Romana Kaiser nicht wie geplant in die Saison starten konnte. «Eine harte Zeit», sagt die Schellenbergerin nach der überstandenen Zwangspause. Dieses Wochenende wagt sie sich in Zagreb nun ein erstes Mal unter Wettkampfbedingungen wieder aufs Eis.

«Wenn man schon kein Glück hat, kommt meistens auch noch Pech dazu». Ein Sprichwort, dass die letzten Wochen von Liechtensteins Eiskunstläuferin Romana Kaiser wohl kaum besser beschreiben könnte. Die Vorbereitung der 21-Jährigen wurde nämlich ganz schön auf den Kopf gestellt. Doch der Reihe nach: Bereits Anfang August zog sich die Schellenbergerin im Training im Eislaufzentrum Icelab Bergamo (ITA) nach einem Trainingssturz einen Kahnbeinbruch in der rechten Hand zu. Die Folge: Ein eingegibster Arm und vorerst kein Training auf dem Eis. «Die Heilung lief eigentlich ganz gut und nach vier, fünf Wochen durfte ich mein Training – allerdings mit einer Schiene – bereits wieder fortsetzen», erklärt Kaiser.


Doch kaum machte die FL-Eiskunstläuferin die ersten Pirouetten und Sprünge, folgte die nächste Hiobsbotschaft. Nach leichten Schmerzen im Fuss diagnostizierte der Arzt nämlich eine Überbelastung. Erneut hiess es für Roman Kaiser: Training stark reduzieren und keine Sprünge. «Das war schon eine harte Zeit und ich hatte auch Phasen, wo ich fast verzweifelt bin», sagt die Liechtensteinerin.

«Die Erleichterung war riesig»

Wieder musste Kaiser demnach zurückstecken und ihr Training vorerst anderweitig absolvieren. «Klar ich konnte Fitness machen oder Radfahren, aber irgendwann möchte man einfach wieder zurück auf das Eis», sagt sie. Und die Geduld zahlte sich aus, denn vor gut zwei Wochen konnte sie langsam wieder loslegen.

«Die Erleichterung war schon riesig. Ich habe mich auf dem Eis wieder richtig frei gefühlt und es hat nach so einer langen Zeit riesig Spass gemacht.»

Romana Kaiser

Seit Kurzem hebt Kaiser in der Trainingshalle in Bergamo nun auch wieder ab – «herantasten» lautete das Zauberwort. «Bei den Sprüngen musste ich zuerst wieder ein Gespür bekommen. Letztlich bin ich aber einfach nur glücklich, dass ich wieder normal trainieren kann.»


Zwar noch mit etwas angezogener Handbremse und einer Schiene für den Arm bereitete sich Kaiser in den letzten Tagen dann auch auf ihren ersten Wettkampf in der neuen Saison vor. Beim «Golden Bear» in Zagreb, vom 24. bis 28. Oktober wird sie erstmals wieder unter Wettkampfbedingungen auf der Eisfläche anzutreffen sein. Allerdings mit einem «vereinfachten Programm», wie sie sagt.


Was sich Liechtensteins Eiskunstläuferin Romana Kaiser für den weiteren Verlauf der Saison noch vorgenommen hat, lesen Sie in der "Volksblatt"-Ausgabe von Freitag, 25. Oktober 2018.

(mm)

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