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Bis auf den Ausfall in Broc «flog» Luca Bruggmann in dieser Saison immer auf das Podest – ganze 15 Mal. (Foto: ZVG)
Sport
Liechtenstein|27.08.2018

Mit zwei Siegen zum Schweizer Vizemeistertitel

MANNENS - Bis auf 18 Punkte konnte sich Luca Bruggmann beim letzten Kräftemessen der diesjährigen Schweizer Meisterschaft (MX2) in Mannens zwar noch an Konkurrent Killian Auberson herankämpfen, zum Titelgewinn reichte es aber wie bereits im Vorjahr nicht. Aber: «Bruggi» holte sich die Laufsiege Nummer 4 und 5 in diesem Jahr.

Bis auf den Ausfall in Broc «flog» Luca Bruggmann in dieser Saison immer auf das Podest – ganze 15 Mal. (Foto: ZVG)

MANNENS - Bis auf 18 Punkte konnte sich Luca Bruggmann beim letzten Kräftemessen der diesjährigen Schweizer Meisterschaft (MX2) in Mannens zwar noch an Konkurrent Killian Auberson herankämpfen, zum Titelgewinn reichte es aber wie bereits im Vorjahr nicht. Aber: «Bruggi» holte sich die Laufsiege Nummer 4 und 5 in diesem Jahr.

Allzu gross waren die Hoffnungen bei Luca Bruggmann, dass es am Ende doch noch für den Titelgewinn reichen könnte, nicht. 46 Punkte Vorsprung hatte Konkurrent Killian Auberson vor den letzten beiden Rennen – eine zu grosse Hypothek wie es schien. Bruggmann meinte daher bereits im Vorfeld: «Dass Auberson zwei Mal null Punkte macht, ist fast ausgeschlossen, weshalb ich nicht wirklich mit der Erwartung, den Titel zu holen, ins Rennen gehe.»


Zwar sollte der 23-Jährige recht behalten, dennoch blieb es bei den Rennen im Kanton Freiburg bis zum Schluss spannend. Grund dafür: Der erste Ausfall von Killian Auberson in dieser Saison – bis zu diesem Zeitpunkt kürte er sich in 14 Rennen 11 Mal zum Sieger und wurde drei Mal Zweiter.


Diese Podiumsserie fand, wie bei Bruggmann zuletzt in Broc, nun auch für Auberson in Mannens ein Ende. Es war die 12 Rennrunde – kurz zuvor hatte Auberson dem FL-Motocrosser die Spitzenposition abluchsen können – als die Maschine des Westschweizers nach einem kleinern Sprung nicht mehr wollte.

Im ersten Lauf gab es für Konkurrent Auberson keine Zähler

Zuvor lag das Duo lange Zeit an zweiter und dritter Stelle hinter Xylian Ramella. Bruggmann profitierte schliesslich vom Ausfall, sicherte sich den Sieg, verkleinerte den Punkteabstand zu Auberson auf nurmehr 21 Punkte und durfte doch noch mit geringen Titelhoffnungen ins letzte Kräftemessen der Saison starten. Anders sah es da im Vorjahr aus. Den Zweikampf im Titelrennen konnte Auberson damals schon im ersten der beiden Läufe für sich entscheiden.

Das gewohnte Bild

Dieses Mal musste der Schweizer Meister also tatsächlich im letzten der insgeamt 16 Saisonrennen ermittelt werden. Mit der klitzekleinen Hoffnung im Hinterkopf gab «Bruggi» dann auch von Beginn weg mächtig Gas und überquerte nach der ersten Runde als Führender die Start-/Ziellinie. Dicht dahinter war ihm allerdings Auberson auf den Fersen. Es war das Bild, dass die Zuschauer in der Klasse MX2 in diesem Jahr schon einige Male zu sehen bekommen haben und den meisten war klar: Hält Aubersons KTM, so dürfte dem zweiten Titelgewinn in Folge nichts mehr im Wege stehen.

Und so kam es dann auch. Allerdings konnte Bruggmann die Spitzenposition bis zum Schluss verteidigen, fuhr gar einen Vorsprung von knapp 14 Sekunden auf Auberson heraus aber musste sich letztlich mit dem Vizemeistertitel zufrieden geben.

«Es war schon nochmal spannend, da er im ersten Lauf tatsächlich einen Nuller gemacht hat. Ich hab mein Bestes gegeben und und mit den zwei Laufsiegen sicher einen tollen Abschluss hingelegt. Den Rest hatte ich halt einfach nicht selbst in der Hand»

Luca Bruggmann

Die Ergebnisse des 2. Laufs

(mm)

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