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Informierten gestern über die Zukunft des Frauenfussballs (v.l.): Markus Kaiser (Vizepräsident USV), Selina Ruckstuhl (Nationaltrainerin U16/U19), Andreas Kollmann (Präsident FC Ruggell), Julia Oehry (Vrantwortliche USV), Petra Gall (Verantwortliche FC Schaan), Celine Schapper (neue FF12-Trainerin), Marco Oehri (Verantwortlicher FC Ruggell). (Foto: Paul Trummer)
Sport
Liechtenstein|06.06.2018

Stützpunkt Nord als Grundpfeiler für erfolgreichen Mädchenfussball

RUGGELL - Die künftige Zusammenarbeit der drei Vereine Ruggell, Schaan und Eschen/Mauren als «Stützpunkt Nord» soll ein erster Schritt für eine langfristige Lösung im Mädchenfussball sein. «Die ideale Lösung für jede Spielerin hat oberste Priorität», sagt Selina Ruckstuhl, Trainerin der U16- und U19-Frauennationallmannschaft.

Informierten gestern über die Zukunft des Frauenfussballs (v.l.): Markus Kaiser (Vizepräsident USV), Selina Ruckstuhl (Nationaltrainerin U16/U19), Andreas Kollmann (Präsident FC Ruggell), Julia Oehry (Vrantwortliche USV), Petra Gall (Verantwortliche FC Schaan), Celine Schapper (neue FF12-Trainerin), Marco Oehri (Verantwortlicher FC Ruggell). (Foto: Paul Trummer)

RUGGELL - Die künftige Zusammenarbeit der drei Vereine Ruggell, Schaan und Eschen/Mauren als «Stützpunkt Nord» soll ein erster Schritt für eine langfristige Lösung im Mädchenfussball sein. «Die ideale Lösung für jede Spielerin hat oberste Priorität», sagt Selina Ruckstuhl, Trainerin der U16- und U19-Frauennationallmannschaft.

Im Sportpark in Eschen informierten die Verantwortlichen über den Stand der Dinge

Präsident des FC Ruggell Andreas Kollmann, der eine der treibenden Kräfte war bei der Umsetzung des neuen Mädchenfussball-Projekts, brachte es an der gestrigen Informationsveranstaltung auf den Punkt: «Bisher war es so, dass der Verein für die Mädchen entschieden hat, wo sie trainieren oder spielen. Nun sollen die Mädchen entscheiden und wir versuchen ihnen, ein geeignetes Gefäss zu bieten.»

Das neue Gefäss, das Kollmann anspricht, nennt sich «Stützpunkt Nord». Eine Zusammenarbeit der drei nördlichsten Fussballvereine Liechtensteins aus Schaan, Ruggell und Eschen/Mauren. Grund für den Zusammenschluss ist die Tatsache, dass es immer wieder Mädchenteams gab mit zu wenigen Spielern, die dann auf den Nachbarverein ausweichen mussten oder ganz aufgehört haben. Dieses Problem wollen die drei Vereine nun in Zusammenarbeit mit dem Liechtensteiner Fussballverband (LFV) lösen. «Ruggell wird den administrativen Teil übernehmen, letztlich sollen aber alle drei Vereine auf Augenhöhe agieren», führt Selina Ruckstuhl, Nationaltrainerin der Liechtensteiner U16- und U19-Frauenmannschaft.

Ziel ist es, die jungen Mädchen letztlich fit zu machen für die U16 oder U19-Frauen­na­tionalman­n­schaft. (Fotos: MZ

Zwei neue Teams

Ab kommender Saison wird es gemäss dem Schweizer Fussballverband (SFV) kein B-, C-, und D-Juniorinnen mehr geben, sondern es werden wie bei den Knaben eine Art U-Mannschaften eingeführt. Mit der FF19, FF15 und FF12 wird es drei Altersklassen geben (Siehe Kasten). «Angedacht ist, dass wir auf die nächste Saison hin eine FF15 und eine FF12 Mannschaft stellen. Falls der Anstrum grösser ist, sind auch mehrere Teams denkbar», führt Ruckstuhl aus.

Das Team wird sich dann aus Spielerinnen der Vereine Schaan, Ruggell und dem USV Eschen/Mauren zusammensetzen. «Wichtig», wie Ruckstuhl betont, «ist, dass jedes Mädchen einen Stammverein hat.» Gespielt werde dann aber im neuen Trikot des «Stützpunkt Nord». «Dort wird das LFV-Frauenlogo mit dem Vermerk des Stützpunkts drauf sein», erklärt Ruckstuhl.

Selina Ruckstuhl ist akutell Trainerin der Liechten­steiner U16- und U19-Frauen­na­tionalman­n­schaft. (Foto: MZ)

Den ganzen Artikel gibt's in der "Volksblatt"-Ausgabe von Mittwoch, 6. Juni 2018.

(mm)

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