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Das vom Liechtensteiner Fussballverband angedachte technische Zentrum soll auf der Fläche zwischen dem FCV-Haupttrainingsplatz (Platz 3, Foto 1) und den Familiengärten realisiert werden. (Foto: Florian Hepberger)
Sport
Liechtenstein|06.07.2017 (Aktualisiert am 06.07.17 11:50)

LFV prüft Vaduz als Standort für geplantes technisches Zentrum

VADUZ - Nachdem sein erstes Projekt (in Eschen) gescheitert ist, zieht der Liechtensteiner Fussballverband im Rahmen der Planung seines technischen Zentrums den Standort Vaduz in Betracht. Bis Dezember soll eine Arbeitsgruppe dem Gemeinderat eine Machbarkeitsanalyse vorlegen.

Das vom Liechtensteiner Fussballverband angedachte technische Zentrum soll auf der Fläche zwischen dem FCV-Haupttrainingsplatz (Platz 3, Foto 1) und den Familiengärten realisiert werden. (Foto: Florian Hepberger)

VADUZ - Nachdem sein erstes Projekt (in Eschen) gescheitert ist, zieht der Liechtensteiner Fussballverband im Rahmen der Planung seines technischen Zentrums den Standort Vaduz in Betracht. Bis Dezember soll eine Arbeitsgruppe dem Gemeinderat eine Machbarkeitsanalyse vorlegen.

Erst noch im März hatte der Liechtensteiner Fussballverband (LFV) in der Planung seines von ihm angestrebten technischen Zentrums eine herbe Abfuhr erlitten. Die Bürgergenossenschaft Eschen-Nedeln lehnte die Verpachtung der neben dem Sportpark gelegenen Parzelle 3008 an den LFV ab (das «Volksblatt» berichtete). Das Nein zur «zentralen Heimat» für den Fussball kam für die Befürworter des Projekts einem schweren Rückschlag und einer grosse Enttäuschung gleich. Umso mehr, weil die Vorzeichen für ein positives Votum in Eschen sehr gut waren. Neben dem Gemeinderat, der Bau- und Planungskommission, dem USV Eschen/Mauren, allen übrigen Fussballclubs sowie UEFA und FIFA hatte sich auch der Vorstand der Bürgergenossenschaft für das technische Zentrum ausgesprochen. Doch dieses Kapitel ist für den LFV nun abgeschlossen. Er orientierte sich in den letzten Monaten neu – und trat Ende Mai an die Gemeinde Vaduz heran. Dabei suchte er den Gemeinderat an, die Möglichkeit zur Errichtung eines technischen Zentrums innerhalb des Perimeters des Rheinpark-Stadions zu prüfen. Dies geht aus dem Gemeinderatsprotokoll vom 13. Juni hervor. Konkret handelt es sich dabei um das nördliche Areal der öffentlichen Zone, hinter dem Haupttrainingsplatz der ersten Mannschaft des FC Vaduz, bis hin zu den Familiengärten.

«Haus des Sports» auch ein Thema

Ziel des Fussballverbandes ist nach wie vor eine «zentrale Lösung», wie LFV-Präsident Hugo Quaderer auf «Volksblatt»-Anfrage betont. Das heisst: Die Infrastruktur des LFV soll zentralisiert werden, wie schon in Eschen vorgesehen. Stand heute befindet sich die Geschäftsstelle in Schaan, das Materiallager in Triesen und auch die medizinische Betreuung ist auf die Gemeinden Schaan und Vaduz aufgeteilt. Mit dem geplanten technischen Zentrum sollen alle wichtigen Bereiche zusammengeführt werden – zusätzlich wären neue Fussballplätze geplant, um auch ein zentrales Training für sämtliche LFV-Mannschaften anbieten zu können. Eine Arbeitsgruppe wird nun den Auftrag fassen, dem Vaduzer Gemeinderat bis spätestens im Dezember eine Machbarkeitsanalyse vorzulegen. Dieser Arbeitsgruppe werden Mitarbeiter des LFV und seitens der Gemeinde Vertreter der Bauverwaltung (Hoch- und Tiefbau) sowie der Kanzlei angehören. Untersucht wird auch, ob weitere mögliche Nutzungen innerhalb des definierten Perimeters der öffentlichen Zone möglich sind. Gemäss Quaderer erscheint es dem LFV auch sinnvoll, in der Planung dieses Projektes die ursprüngliche Idee des «Haus des Sports» in die Überlegungen mit einzubeziehen – womit auch das Liechtenstein Olympic Committee (LOC) ins Spiel kommen würde. Auch dieser Aspekt soll im Rahmen der Machbarkeitsanalyse geprüft werden, wie dem Vaduzer Gemeinderatsprotokoll zu entnehmen ist.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Donnerstag (6. Juli 2017) und in der Onlineausgabe.

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(mp)

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