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Für Bruggmann ging es in dieser Saison nicht ganz so hoch hinaus, wie er sich das vorgestellt hatte. (Foto: Vollmar)
Sport
Liechtenstein|02.12.2015 (Aktualisiert am 02.12.15 11:22)

Motocrossfahrer Luca Bruggmann: Eine Saison mit Höhen und Tiefen

BALZERS - Luca Bruggmann konnte sich im abgelaufenen Jahr aufgrund einer Handverletzung mitten in der Saison nur minimal verbessern. Mit dem ersten Podestplatz auf internationaler Ebene (ADAC Youngster-Cup) und dem sechsten Schlussrang in der höchsten Schweizer Motocross-Liga (FMS) stellte der Balzner aber auch 2015 sein Können einige Male unter Beweis.

Für Bruggmann ging es in dieser Saison nicht ganz so hoch hinaus, wie er sich das vorgestellt hatte. (Foto: Vollmar)

BALZERS - Luca Bruggmann konnte sich im abgelaufenen Jahr aufgrund einer Handverletzung mitten in der Saison nur minimal verbessern. Mit dem ersten Podestplatz auf internationaler Ebene (ADAC Youngster-Cup) und dem sechsten Schlussrang in der höchsten Schweizer Motocross-Liga (FMS) stellte der Balzner aber auch 2015 sein Können einige Male unter Beweis.

Motocrossfahrer Luca Bruggmann hat wahrlich etwas Benzin im Blut, denn wie sonst wären die starken Auftritte des jungen Sportlers in den vergangenen Jahren zu erklären. Mit dem dritten Platz in der zweithöchsten (SAM) und dem starken siebten Rang in der höchsten (FMS) Schweizer Motocross-Liga hat sich der Liechtensteiner bei der Konkurrenz bereits in der Saison 2014 einen Namen gemacht.


Ein guter Start - dann der Rückschlag
Auf seiner neuen Yamaha-Maschine startete der Liechtensteiner Crosser in der FMS-Meisterschaft optimal in die Saison. Waren im Vorjahr Vorstösse in die Top Ten meist Einzelfälle, beendete Bruggmann die ersten fünf Rennen allesamt unter den zehn besten Fahrern. Mit einem zweiten Rang in Aeschlenberg und zwei vierten Plätzen in Frauenfeld und Wohlen zeigte der Balzner allemal, dass er das Potenzial hat, um Topplatzierung mitzufahren. «Da waren wirklich einige gute Resultate dabei, auf die ich aufbauen kann», so Bruggmann. Im sechsten Rennen in Villars-sous-Ecot (Fr) folgte der grosse Rückschlag für den Rennfahrer aus dem Fürstentum. Die bittere Nachricht : Bruch des Mittelhandknochens. Bruggmann war für sechs Wochen ausser Gefecht gesetzt. «Das war natürlich sehr bitter, sonst wäre auf jeden Fall mehr dringelegen», so Bruggmann etwas verärgert. Ohne Punkte in Villars-sous-Ecot und im darauffolgenden Rennen in Broc büsste der Oberländer einige Plätze ein


"Einer meiner stärksten Auftritte"
Neben der Verletzung gab es auch einige äusserst erfreuliche Ereignisse. So beispielsweise der Landesmeistertitel, den Bruggmann auf der heimischen Strecke in Triesen verteidigen konnte. Ein weiterer Anlass der dem Sportler aus Balzers in Erinnerung bleiben wird, ist mit Sicherheit das Rennen in Jauer (De) anlässlich des ADAC Youngster Cup, der neben der Welt- und Europameisterschaft die höchste Rennserie darstellt, die es gibt. Mit dem sensationellen dritten Platz sorgte er bei der Konkurrenz für staunende Gesichter. «Das war leistungsmässig sicher das Highlight in dieser Saison und einer meiner stärksten Auftritte bisher», freut sich Bruggmann.

Mehr dazu lesen Sie im „Volksblatt“ vom Mittwoch (2. Dezember 2015).

(mm)

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