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Neben dem Reinpark Stadion in Vaduz soll ein Areal für den Bau einer Sportinfrastruktur bereitgestellt werden. (Foto: Michael Zanghellini)
Sport
Liechtenstein|12.06.2019

Ein Sport-Kompetenzzentrum ist in Vaduz geplant

VADUZ - Beim Vaduzer Rheinpark Stadion soll ein gemeinsames Liechtensteiner Sport-Kompetenzzentrum entstehen. Ideen dazu gab es schon vor Jahren, doch bisher gelang es nicht, konkret zu werden, so lautete es in der Medienmitteilung der Gemeinde Vaduz am Mittwochmorgen. Die Gemeinde Vaduz, das Liechtenstein Olympic Committee (LOC) und der Liechtensteiner Fussballverband (LFV) sollen bereits seit geraumer Zeit intensive Gespräche über die Umsetzung einer zentralen administrativen Heimat für den Sport in Liechtenstein führen. Das Kompetenzzentrum solle allen interessierten Verbänden des Landes dienen und damit den Sport insgesamt weiterbringen.

Neben dem Reinpark Stadion in Vaduz soll ein Areal für den Bau einer Sportinfrastruktur bereitgestellt werden. (Foto: Michael Zanghellini)

VADUZ - Beim Vaduzer Rheinpark Stadion soll ein gemeinsames Liechtensteiner Sport-Kompetenzzentrum entstehen. Ideen dazu gab es schon vor Jahren, doch bisher gelang es nicht, konkret zu werden, so lautete es in der Medienmitteilung der Gemeinde Vaduz am Mittwochmorgen. Die Gemeinde Vaduz, das Liechtenstein Olympic Committee (LOC) und der Liechtensteiner Fussballverband (LFV) sollen bereits seit geraumer Zeit intensive Gespräche über die Umsetzung einer zentralen administrativen Heimat für den Sport in Liechtenstein führen. Das Kompetenzzentrum solle allen interessierten Verbänden des Landes dienen und damit den Sport insgesamt weiterbringen.

Sehr gross sei das Interesse an einer solchen zentralen Infrastruktur seit vielen Jahren beim LFV, dessen Präsident Hugo Quaderer über die aktuelle Entwicklung sehr glücklich sei, in der Mitteilung wird er wie folgt zitiert: „Wir konnten kürzlich in Ruggell mit dem Baubeginn des Zentrums für die Nationalmannschaften die Umsetzung des ersten Teils eines unserer strategischen Hauptziele für die Verbandsentwicklung in Angriff nehmen. Dass kurze Zeit später jetzt auch das schon lange verfolgte Ziel einer zentralen Heimat für den Spitzenfussball einen Schritt näher rückt, ist sehr erfreulich.“ 

Beim Rheinpark Stadion in Vaduz soll, wenn alles so kommt, wie es derzeit geplant sei, ein Areal für den Bau einer Sportinfrastruktur bereitgestellt werden. Neben dem LFV ist das LOC daran interessiert, den angeschlossenen Verbänden des Landes ein Angebot zur Verfügung zu stellen, dass ihnen ihre Verbandsarbeit in verschiedenster Hinsicht erleichtern solle. Denn im Sinne der Entwicklung des Breiten-, Leistungs- und Spitzensports sei eine optimale Infrastruktur eine der Grundvoraussetzungen sowohl zur Ausübung von sportlichen Aktivitäten als auch zur Entwicklung und Unterstützung von professionellen Verbandsstrukturen. LOC Präsidentin Isabel Fehr wird ebenfalls in der Mitteilung wie folgt zitiert: „Als Dachverband aller 49 liechtensteinischen Sportverbände verfolgen wir schon seit vielen Jahren das Ziel, unsere Administrations- und Büroräumlichkeiten mit möglichst vielen, professionell organisierten Mitgliedsverbänden an einem gemeinsamen Standort zusammen zu legen, die Verbandsstrukturen weiter zu optimieren und sich besser auszutauschen. Aktuell sind wir mit dem Skiverband, dem Volleyballverband und dem Schwimmverband unter einem Dach. Endlich scheint der richtige Zeitpunkt für ein solches Projekt gekommen zu sein, denn in den kommenden Monaten werden die baurechtlichen Voraussetzungen für das Areal abgeklärt, so dass im besten Fall 2020 mit der konkreten Projektplanung begonnen werden kann, was alle Beteiligten sehr freuen würde.“

Die Gemeinde Vaduz, die Eigentümerin des Areals beim Rheinpark Stadion ist, hat nun Abklärungen für eine zonenplanrechtliche Anpassung in Auftrag gegeben. „Vaduz ist der richtige Standort für diese Sportinfrastruktur“, so wird Bürgermeister Manfred Bischof in der Mitteilung zitiert. Bevor nun der Gemeinderat jedoch über die weiteren Schritte entscheiden kann, müssen verschiedene planungsrechtliche Grundlagen erstellt werden.

(pd / red)

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