Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Romana Kaiser mit den Coaches Barbara Luoni und Rosy Murante. (Foto: ZVG)
Sport
Liechtenstein|09.04.2018 (Aktualisiert am 09.04.18 14:08)

Kaiser mit 10. Rang an der Egna Spring Trophy

NEUMARKT - Die Schellenbergerin Romana Kaiser schloss die gut besetzte Egna Spring Trophy in der Würth-Arena in Neumarkt auf dem zehnten Schlussrang ab. Der Wettkampf diente zur Standortbestimmung – er zeigte auf, wo noch Verbesserungspotenzial ist.

Romana Kaiser mit den Coaches Barbara Luoni und Rosy Murante. (Foto: ZVG)

NEUMARKT - Die Schellenbergerin Romana Kaiser schloss die gut besetzte Egna Spring Trophy in der Würth-Arena in Neumarkt auf dem zehnten Schlussrang ab. Der Wettkampf diente zur Standortbestimmung – er zeigte auf, wo noch Verbesserungspotenzial ist.

Romana Kaiser gelang ein sauberes Kurzprogramm mit solidem Doppelaxel – beim Dreifachtoeloop fehlte nur noch wenig. Durch die wackelige Landung beim Doppellutz konnte sie den geplanten Kombinationssprung nicht anhängen, was einen empfindlichen Punkteverlust bedeutete. Dennoch freute sich Kaiser über die besonders gut gelungene Schrittfolge, die mit Level 3 belohnt wurde. Die Pirouetten gelangen ihr gut und sie erhielt Höchstlevels. Lediglich bei der Himmelspirouette hatte sie eine Einbusse. Ihre tolle Präsentation wurde mit einer guten B-Note bewertet. Am Ende reichte es ihr für den 13. Zwischenrang mit 34,69 Punkten.

Am zweiten Wettkampftag stand die Kür an: Kaiser zeigte dabei ein insgesamt sehr schönes Programm und eine konstante Leistung. Alle Pirouetten wurden mit Level 4 belohnt. Doch obwohl die Sprünge gut ausgführt waren, blieben viele Punkte aufgrund von unsauberen Landungen liegen. Trotz der summiert hohen Punktverluste erreichte Kaiser letztlich mit 70,74 Punkten die zehntbeste Kür und machte damit drei Ränge gut. Es resultierte der 10. Rang mit 105,43 Punkten.

Neue Ziele für den Sommer

Coach Barbara Luoni meinte nach Kaisers Performance, der Wettkampf diene als gute Standortbestimmung: «Das hilft uns, die Ziele für das Sommertraining festzulegen.» Insgesamt zeigte sich Luoni zufrieden mit der Entwicklung ihrer Athletin: «Im Verlauf der Saison zeigte Romana konstantere Leistungen und gewann Sicherheit in der Ausführung der Elemente. Sie steigerte die Kondition und konnte dadurch auch die Präsentation verbessern.»

Im Sommertraining (zur Vorbereitung auf die nächste Saison) wartet auf Kaiser viel Arbeit: Die Qualität der Sprünge soll sich verbessern, hierfür ist auch die Entwicklung und Stabilisierung von ein bis zwei Dreifachsprüngen notwendig. Weitere Ziele sind die Suche von neuer Musik für Kurzprogramm und Kür sowie das Einstudieren der neuen Programme.

Nun steht eine interessante Trainingszeit bevor. In den nächsten zwei Wochen nimmt Romana Kaiser an einem Trainingscamp in Champérie in der «Skating School of Switzerland» von ex-Topathlet Stéphane Lambiel teil.

Kommentare


Ich akzeptiere die Datenschutzbestimmungen

Senden
(pd/red)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Sport
Liechtenstein|vor 1 Stunde
Hassler überstrahlt alle
Volksblatt Werbung