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Im Zeittraining kam Luca Bruggmann nicht auf Touren. (Foto: NV)
Sport
Liechtenstein|26.03.2018 (Aktualisiert am 26.03.18 12:43)

Bruggmann fehlten sechs Sekunden

VALENCIA - Luca Bruggmann hat zum Saisonauftakt sein gesetztes Ziel nicht erreicht. Beim EM-Rennen im spanischen Valencia verpasste er die Qualifikation – Top 40 – für die zwei Rennen.

Im Zeittraining kam Luca Bruggmann nicht auf Touren. (Foto: NV)

VALENCIA - Luca Bruggmann hat zum Saisonauftakt sein gesetztes Ziel nicht erreicht. Beim EM-Rennen im spanischen Valencia verpasste er die Qualifikation – Top 40 – für die zwei Rennen.

Am Ende waren es knapp sechs Sekunden, die Liechtensteins Motocrosser Luca Bruggmann fehlten. Damit der 23-Jährige beim ersten Kräftemessen in der Saison – dem Europameisterschaftsrennen in Valencia – an den Start hätte gehen können, wäre ein Platz unter den besten 40 Fahrern nötig gewesen. Dieses Ziel, das er sich im Vorfeld gesetzt hatte, verpasste er – wenn auch nur ganz knapp.

Den Grund dafür sah Bruggmann in den schlechten Zeittrainings. «Da bin ich einfach nicht gut gefahren und habe am Ende viel zu viel Zeit verloren», erklärt er. Nachdem er die direkte Qualifikation also verpasst hatte, war die letzte Chance, sich doch noch ein Startticket zu ergattern, dann im Hoffnungslauf. Und obwohl es letztlich nicht ganz reichte, war er mit der dort gezeigten Leistung zufrieden. Vom 20. Platz aus schaffte er den Sprung auf den 8. Platz. «Der Speed hat da auf jeden Fall gepasst.»

Wie das Rennen in der EMX250-Klasse ohne Luca Bruggmann ausgegangen ist lest ihr unten

Viel hat nicht gefehlt

Da nach dem Hoffnungslauf jedoch lediglich die sechs schnellsten Fahrer – vier fixe Startplätze und zwei Ersatzfahrer – für die Rennen startberechtigt sind, war das Wochenende für Bruggmann gelaufen. «Leider hat es nicht ganz gereicht, das ist natürlich schade», hält er fest. Knapp sechs Sekunden langsamer war er als der Viertplatzierte Spanier Mahy Villanueva.

Hier die Rangliste des Hoffnungslauf, wo Bruggmann als Achtplatzierter knapp scheiterte:

Allzu viele Gedanken über sein Scheitern sollte sich Bruggmann aber nicht machen, da nächste Woche bereits der Startschuss in der Schweizer Meisterschaft fällt. Und nach dem Vizemeistertitel vergangenes Jahr hat er sich für die diesjährige Saison noch etwas mehr vorgenommen. «Das Ziel ist ganz klar der Schweizer Meistertitel», sagt er. Erste Station ist das Rennen in Frauenfeld am Ostermontag.

Um für das grosse Ziel, die Schweizer Meisterschaft gerüstet zu sein, hat Luca Bruggmann fleissig trainiert. Die ausführliche Saisonvorschau gibt es für alle Volksblatt-Abonnenten hier

(mm)

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