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Viele neue Erfahrungen gab es für die jungen Kickboxer von Martial Arts in München. (Foto: ZVG)
Sport
Liechtenstein|21.03.2018 (Aktualisiert am 21.03.18 18:18)

Kickboxnachwuchs trumpft auf

MÜNCHEN - Die bayrische Landeshauptstadt München lud zum German Open der WAKO Deutschland ein. Der Einladung folgten 125 Vereine aus zwölf Nationen Europas. Das grösste Teilnehmerfeld stellte Deutschland vor Österreich und Tschechien. Liechtenstein wurde von elf Kämpfern vom Chikudo Martial Arts vertreten.

Viele neue Erfahrungen gab es für die jungen Kickboxer von Martial Arts in München. (Foto: ZVG)

MÜNCHEN - Die bayrische Landeshauptstadt München lud zum German Open der WAKO Deutschland ein. Der Einladung folgten 125 Vereine aus zwölf Nationen Europas. Das grösste Teilnehmerfeld stellte Deutschland vor Österreich und Tschechien. Liechtenstein wurde von elf Kämpfern vom Chikudo Martial Arts vertreten.

Da sich die FL-Elitekämpfer derzeit auf das World-Series-Turnier in Amsterdam vorbereiten, nahmen vornehmlich Kinder, Jugendliche und Newcomer in München teil. Viele der Liechtensteiner Kämpfer nahmen zum ersten Mal überhaupt an einem Turnier teil und zeigten dabei ansprechende Leistungen in der Disziplin Pointfighting.

Leionie Wagner in Aktion. (Foto: ZVG)

Bronze für Leonie Wanger

Die 14-jährige Leonie Wanger konnte sich bei den Mädchen –65 kg in der Vorrunde klar durchsetzen. Im Kampf um den Finaleinzug musste sie sich einer Deutschen geschlagen geben, die Wangers Distanzfehler sehr gut ausnutzte. Nach der Bronzemedaille im Januar am Europacup in Italien gewann sie nun erneut Bronze in München.
Bei den Jungen bis zwölf Jahre konnte sich Dustin Eberle in der Kategorie +47 kg eine Runde weiterkämpfen, musste sich aber anschliessend hauchdünn im Viertelfinale geschlagen geben. Ebenfalls im Viertelfinale war für Medina Music bei den Mädchen –55 kg Endstation. Nach einem gewonnenen Kampf war die Gegnerin Kiara Mager zu stark und setzte sich klar mit fünf Punkten Unterschied durch.

Podestplätze bei den Newcomern

Den Grossteil des diesjährigen German-Open-Teams vom Chikudo Martial Arts stellten die Turnierneulinge und Anfänger. In den Newcomer-Kategorien können die Kämpfer unter gleichstarken Gegnern erste Turnierluft schnuppern und die Abläufe kennen lernen. Die Nervosität und Anspannung war gross und dennoch konnten sich einige ihre ersten Siege und Medaillen verbuchen lassen. Die einzige Starterin in den Erwachsenen Newcomer-Klassen, Meltem Bütüner, wusste zu überzeugen und sicherte sich eine Silbermedaille. Eine Gewichtsklasse höher vermied sie die vorher gemachten Fehler und konnte klar mit fünf Punkten Unterschied den Finalkampf gegen eine Österreichin gewinnen.

Elena Allgäuer, Kamilla Kis und Carl Gabriel konnten allesamt ihre Vorrundenkämpfe gewinnen und wurden dann eine Runde später durch die Konkurrenz gestoppt. Dennoch freuten sie sich über die Turniererfahrungen und die umgehängten Bronzemedaillen. Trotz einem gewonnenen Kampf reichte es Samuel Marxer nicht auf das Podest. Wichtige Erfahrungen sammelten Emanuel Hasler, Hans Gabriel und Mattia Panza. Alle drei kämpften mit grossem Einsatz gegen gute Gegner, welche am Ende zu stark waren. (pd)

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Imp­res­sionen vom German Open in München. (Fotos: ZVG)


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(mm)

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