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Youngster Aron Sele (links) und Toronto-Legionär Nicolas Hasler vermochten ihren Marktwert zu steigern. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|10.01.2018 (Aktualisiert am 10.01.18 11:10)

Liechtensteiner Clubs verlieren an Marktwert

VADUZ - Super-League-Absteiger Vaduz und die zuletzt sportlich wenig erfolgreichen Balzers und USV Eschen/Mauren büssten gemäss den neusten Zahlen an Marktwert ein. Dafür steigerten sich vor allem junge Talente. Und: Der FC Vaduz hat einen neuen wertvollsten Spieler.

Youngster Aron Sele (links) und Toronto-Legionär Nicolas Hasler vermochten ihren Marktwert zu steigern. (Foto: MZ)

VADUZ - Super-League-Absteiger Vaduz und die zuletzt sportlich wenig erfolgreichen Balzers und USV Eschen/Mauren büssten gemäss den neusten Zahlen an Marktwert ein. Dafür steigerten sich vor allem junge Talente. Und: Der FC Vaduz hat einen neuen wertvollsten Spieler.

Jeder möge den Zahlen der Fussballdatenbank «Transfermarkt» so viel Bedeutung schenken, wie er für richtig hält. Fakt ist aber: Die Marktwerte interessieren. Das bestätigen die vielen Seitenaufrufe des Onlineportals nach wie vor. Anfang Woche wurden die neusten Marktwerte präsentiert – darunter auch all jene mit Liechtensteiner Bezug (siehe Box unten). Auffällig: Die drei höchstklassierten Clubs des Landes verloren allesamt an Marktwert. Beim FC Vaduz vermochten nach dem Abstieg nur wenige Akteure ihren Wert zu steigern. Wertvollster Spieler ist neu Milan Gajic (500'000 Euro), der Marko Devic (neu 425'000) ablöst.
Einen Sprung nach vorn machten die Legionäre Nicolas Hasler (neu 600'000 Euro), Dennis Salanovic (200'000), Yanik Frick (100'000) und Martin Büchel (75'000).

Doch wie kommen diese Zahlen überhaupt zustande? Eine eindeutige Formel beim Bestimmen der Marktwerte gibt es nicht. Relevant sind gemäss «Transfermarkt»-Leitfaden unterschiedliche Faktoren: nebst den sportlichen Leistungen wären da etwa das Alter, die Ligazugehörigkeit, die Zukunftsperspektive des Spielers, die Erfahrung (auch auf internationalem Niveau, beispielsweise als Nationalspieler), die tatsächliche Nachfrage am realen Transfermarkt oder auch das Prestige sowie marketingtechnische Aspekte.
Festgelegt werden die Marktwerte von Usern und Experten in einem entsprechenden Forum, wobei die Forumsmoderatoren auf Basis der Vorschläge dann die neuen Marktwerte festlegen – und diese wiederum müssen später von der Geschäftsführung freigegeben werden.

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Stei­gerte sich auf 325'000 Euro: Maurice Brun­ner. (Foto: MZ)

Zu den Liechtensteiner Gewinnern gehören aktuell auch die Talente Aron Sele (21) und Moritz Eidenbenz (19). Letzterer hat zwar noch keinen Einsatz im Profiteam des FC Vaduz verzeichnet, stand aber mehrfach im Aufgebot. Sowohl in seinem Fall, als auch in jenem von Sele stieg der Wert auf 100'000 Euro an, weil die Experten bei beiden viel Potenzial orteten, wie Maximilian Meyer erklärt. Der Triesner ist einer von vielen Transfermarkt-Datenpflegern, die ihren Job ehrenamtlich ausüben.

Die Auflistung aller Spieler des FC Vaduz, des FC Balzers und des USV Eschen/Mauren sowie der weiteren Liechtensteiner (National-)Spieler gibt es in der "Volksblatt"-Printausgabe vom 10.Januar.

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