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Von links: Botschafter Pascal Schafhauser, Regierungschef-Stellvertreterin Sabine Monauni, Christine Schraner Burgener (Schweizer Staatssekretärin für Migration) und Rita Adam (Schweizer Botschafterin bei der EU).
Politik
Liechtenstein|08.12.2022 (Aktualisiert am 08.12.22 19:10)

Am Schengen-Rat: Regierungschef-Stellvertreterin Monauni in Brüssel

VADUZ/BRÜSSEL - Am Donnerstag trafen sich in Brüssel die Minister der EU- und Schengen-Staaten zu einem hochrangigen Austausch über die aktuellen Herausforderungen für Europa in den Bereichen Migration und innere Sicherheit sowie die aktuelle Lage des Schengen-Raums. Regierungschef-Stellvertreterin Sabine Monauni nahm für Liechtenstein an den Diskussionen teil.

Von links: Botschafter Pascal Schafhauser, Regierungschef-Stellvertreterin Sabine Monauni, Christine Schraner Burgener (Schweizer Staatssekretärin für Migration) und Rita Adam (Schweizer Botschafterin bei der EU).

VADUZ/BRÜSSEL - Am Donnerstag trafen sich in Brüssel die Minister der EU- und Schengen-Staaten zu einem hochrangigen Austausch über die aktuellen Herausforderungen für Europa in den Bereichen Migration und innere Sicherheit sowie die aktuelle Lage des Schengen-Raums. Regierungschef-Stellvertreterin Sabine Monauni nahm für Liechtenstein an den Diskussionen teil.

Wie die Regierung am Abend mitteilte, sei am Schengen-Rat Einigkeit erzielt worden, dass Kroatien sämtliche Voraussetzungen erfüllt, um vollständiges Schengen-Mitglied zu werden. Somit könnten Bürger und Unternehmen aus Kroatien ab 1. Januar 2023 ohne Grenzkontrollen in den Schengenraum reisen.

Die EU verspricht sich durch diese Erweiterung eine Stärkung des Aussengrenzschutzes und somit des Schengenraums. Mangels Konsens zwischen den Mitgliedstaaten konnte die ebenfalls geplante Erweiterung auf Rumänien und Bulgarien jedoch noch nicht umgesetzt werden, heisst es weiter.

Als assoziiertes Schengen-Mitglied werde Liechtenstein die weiteren Entwicklungen auf europäischer Ebene eng verfolgen.

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(red/ikr)

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