Politologe Christian Frommelt ordnet die jüngsten Schlagzeilen zur MiM-Partei ein. (Foto: Michael Zanghellini, Montage: VB)
Coronavirus
Liechtenstein|gestern 12:00 (Aktualisiert gestern 12:14)

«Das war poli­tisch sehr ungeschickt»

SCHAAN/BENDERN - Nur Tage nach der Gründung der Massnahmengegner-Partei "Mensch im Mittelpunkt" folgte der Knall: Gründervater Eckstein ist ausgetreten, die Partei distanziert sich von ihm und seinen Aussagen. Ist das bereits das Ende der MiM? Wir haben mit dem Politologen und Direktor des Liechtenstein-Instituts Christian Frommelt gesprochen. 
Politologe Christian Frommelt ordnet die jüngsten Schlagzeilen zur MiM-Partei ein. (Foto: Michael Zanghellini, Montage: VB)
SCHAAN/BENDERN - Nur Tage nach der Gründung der Massnahmengegner-Partei "Mensch im Mittelpunkt" folgte der Knall: Gründervater Eckstein ist ausgetreten, die Partei distanziert sich von ihm und seinen Aussagen. Ist das bereits das Ende der MiM? Wir haben mit dem Politologen und Direktor des Liechtenstein-Instituts Christian Frommelt gesprochen. 

Die Partei "Mensch im Mittelpunkt" (MiM) hat sich die "Wiederherstellung" der Menschenrechte und die Abschaffung aller Coronamassnahmen auf die Fahnen geschrieben. Offiziell wurde sie am 1. Januar 2022 gegründet.

Der Plan der Massnahmengegner, sich als gemässigte politische Kraft zu positionieren, scheiterte in einem Interview mit Volksblatt.li. Nach haarsträubenden Aussagen zur Corona-Impfung nahm MiM-Gründervater Harald Eckstein noch am Tag, an dem das Interview erschienen war, den Hut. Der verbleibende Vorstand distanzierte sich von Ecksteins Äusserungen.

Doch wie glaubwürdig ist diese Distanzierung? Sind die Probleme damit wirklich aus der Welt geschafft? Und wie kann es nach dem missglückten Start für die MiM weitergehen?

Christian Frommelt, Politologe und Direktor des Liechtenstein-Instituts, ordnet im Interview mit Volksblatt.li die Geschehnisse ein:

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(ds)

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