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Die VU-Fraktion hat sich für die nächste Aktuelle Stunde für das Thema Pflege entschieden. (Foto: MZ)
Landtag
Liechtenstein|27.10.2021 (Aktualisiert am 27.10.21 15:52)

Aktuelle Stunde: Wie schaut die Alterspflege der Zukunft aus?

VADUZ - Nächste Woche befasst sich der Landtag zu Beginn mit der Frage, wie einem künftigen Pflegenotstand entgegengewirkt werden kann. Eingebracht hatte das Thema die VU-Fraktion.

Die VU-Fraktion hat sich für die nächste Aktuelle Stunde für das Thema Pflege entschieden. (Foto: MZ)

VADUZ - Nächste Woche befasst sich der Landtag zu Beginn mit der Frage, wie einem künftigen Pflegenotstand entgegengewirkt werden kann. Eingebracht hatte das Thema die VU-Fraktion.

Die Aktuellen Stunde im Landtag kommende Woche befasst sich mit der Frage, wie die Alterspflege in Zukunft ausschauen soll. Es wird uns nicht nur die künftige Finanzierung der Pflege zu beschäftigen haben, sondern auch die Frage "Von wem und wie das Care Management in Zukunft wahrgenommen wird?" - wie die VU-Fraktion die Wahl des Themas begründet. Wegsehen und aussitzen seien hier definitiv nicht zielführende Wege, ansonsten resultiere eine Unterversorgung. Die Frage, wie der personelle Bedarf für die zunehmende Nachfrage nach Care Management abgedeckt werden kann, müsse heute schon angegangen werden. So ist aufgrund des demografischen Wandels eine zunehmende Nachfrage nach Care Management zu erwarten. Die Stiftung Zukunft.li hat vor zwei Jahren in der Publikation "Fachkräfte und Freiwillige – Wer pflegt und betreut uns im Alter?" einen vertieften Blick auf diese Problematik gewagt.

Deshalb sind laut VU-Fraktion Rezepte gefragt, um junge Menschen von Pflegeberufen zu begeistern, gute Perspektiven zu bieten, attraktive Löhne anzubieten und nicht zuletzt genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Folgende Fragen will die VU-Fraktion deshalb in der Aktuellen Stunde diskutieren:

  • Mit welchen Offensiven können nachhaltig mehr und qualitativ geeignete Pflegende für den Berufseinstieg, Unterstützung oder Wiedereinstieg gewonnen werden?
  • Was können wir tun, dass im Wettbewerb mit anderen Wirtschaftszweigen, das Gesundheitswesen attraktive Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen bieten kann?
  • Was können wir tun, dass jede Person auch zukünftig die für ihre Gesundheit notwendige und präferenzierte Pflege erhält?
  • Wie wird die Zusammenarbeit der Akteure im Gesundheitswesen noch besser gefördert und effizient koordiniert?
  • Wie wird die Bevölkerung kompetent und umfassend über die zweckmässigen Möglichkeiten informiert sowie frühzeitig sensibilisiert?
  • Was müssen wir tun, dass Qualitätskriterien in der Leistungserbringung verankert und stetig verbessert werden?
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(red/pd)

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