Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Regierungschef Daniel Risch (links) und Andreas Gritsch, Leiter Stabsstelle Finanzen, präsentierten die den Voranschlag 2022 sowie die Finanzplanung bis 2025. (Foto: IKR)
Politik
Liechtenstein|22.09.2021 (Aktualisiert am 22.09.21 14:20)

Prognose für 2022: Staatskasse schliesst trotz Corona mit Gewinn

VADUZ - Mit einem prognostizierten Gewinn von 53 Millionen Franken in der Erfolgsrechnung und einem Mittelzufluss in der Gesamtrechnung von 30 Millionen Franken legt die Regierung dem Landtag, trotz der noch nicht überwundenen Coronapandemie, einen positiven Voranschlag für das kommende Jahr zur Genehmigung vor.

Regierungschef Daniel Risch (links) und Andreas Gritsch, Leiter Stabsstelle Finanzen, präsentierten die den Voranschlag 2022 sowie die Finanzplanung bis 2025. (Foto: IKR)

VADUZ - Mit einem prognostizierten Gewinn von 53 Millionen Franken in der Erfolgsrechnung und einem Mittelzufluss in der Gesamtrechnung von 30 Millionen Franken legt die Regierung dem Landtag, trotz der noch nicht überwundenen Coronapandemie, einen positiven Voranschlag für das kommende Jahr zur Genehmigung vor.

Die Regierung hat am Dienstag den Landesvoranschlag 2022 und das dazugehörige Finanzgesetz verabschiedet, wie sie am Mittwoch mitteilte.

Positive Erfolgsrechnung aufgrund höherer Erträge

Bei den betrieblichen Erträgen wird ein Gesamtvolumen von 845 Millionen Franken veranschlagt. Dies entspricht einer Zunahme um 103 Millionen bzw. 13,9 Prozent gegenüber dem Voranschlag 2021. Nachdem im Voranschlag 2021 im Zuge der Coronapandemie von einem Einbruch der Steuereinnahmen ausgegangen wurde, steigen diese im Voranschlagsvergleich nun wieder um 100 Millionen Franken. Den grössten Anstieg verzeichnen die Ertragssteuereinnahmen, welche basierend auf den bereits vorliegenden Steuererklärungen und Rückmeldungen relevanter Steuerzahler um 55 Millionen Franken höher budgetiert werden. Weitere Mehreinnahmen werden u.a. bei der Mehrwertsteuer, der Geldspielabgabe, der Stempelabgabe und der Vermögens- und Erwerbssteuer erwartet.

Auf der Aufwandseite wird mit einer Zunahme der betrieblichen Aufwendungen um 33 Millionen Franken bzw. 3,8 Prozent auf ein Volumen von 896 Millionen Franken gerechnet. Die stärkste absolute Erhöhung verzeichnen die Beitragsleistungen, welche im Voranschlagsvergleich um gesamthaft 12 Millionen Franken zunehmen, gefolgt von höheren Finanzzuweisungen und einer Steigerung beim Personalaufwand.

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit weist somit einen Aufwandüberschuss in Höhe von CHF 50 Mio. aus. Unter Einbezug des Finanzergebnisses in Höhe von 104 Millionen ranken ergibt sich ein erwarteter Gewinn in der Erfolgsrechnung von 53 Millionen Franken.

Investitionstätigkeit nimmt weiter zu

Das Bruttoinvestitionsvolumen beläuft sich v.a. unter Berücksichtigung ansteigender Aufwendungen für die laufenden Hochbauprojekte im Verwaltungs- und Schulbereich sowie für den Neubau des Landesspitals im kommenden Jahr auf 77 Millionen Franken und liegt somit 18 Millionen Franken über dem Niveau des Voranschlags 2021. Nach Abzug der prognostizierten investiven Einnahmen werden für das kommende Jahr Nettoinvestitionen in Höhe von 62 Millionen veranschlagt.

Plus-Artikel

Lies unsere digitalen Premiuminhalte

Sie erwarten 18 Absätze und 798 Worte in diesem Plus-Artikel.
(red/ikr)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Artikel teilen

Nächster Artikel
Politik
Liechtenstein|vor 31 Minuten (Aktualisiert vor 31 Minuten)
Bundesministerin Karoline Edtstadler in Liechtenstein
Volksblatt Werbung