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Regierungsrat Manuel Frick brachte das internationale Schutzzeichen für Kulturgut «Blue Shield» am Regierungsgebäude an. (Foto: IKR)
Politik
Liechtenstein|09.09.2021 (Aktualisiert am 09.09.21 17:53)

Blau-weisses Schutzschild für Liechtensteins Kulturgut

VADUZ - Am Donnerstag brachte Regierungsrat Manuel Frick das internationale Schutzzeichen für Kulturgut "Blue Shield" am Regierungsgebäude an. Der Minister für Gesellschaft und Kultur gab somit den Startschuss für das Vorantreiben der Schildmontage in ganz Liechtenstein.

Regierungsrat Manuel Frick brachte das internationale Schutzzeichen für Kulturgut «Blue Shield» am Regierungsgebäude an. (Foto: IKR)

VADUZ - Am Donnerstag brachte Regierungsrat Manuel Frick das internationale Schutzzeichen für Kulturgut "Blue Shield" am Regierungsgebäude an. Der Minister für Gesellschaft und Kultur gab somit den Startschuss für das Vorantreiben der Schildmontage in ganz Liechtenstein.

Das Regierungsgebäude ist eines der ersten Bauwerke in Liechtenstein, welches das "Blue Shield" trägt. In blau-weisser Farbe gehalten weist es auf ein Abkommen des Humanitären Völkerrechts hin, das nach den von den beiden Weltkriegen verursachten verheerenden Zerstörungen entstanden ist: das Haager Abkommen von 1954 zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten.

Liechtenstein ist diesem im Jahr 1960 beigetreten. "In einer Gesellschaft kommt Kulturgut eine besondere Bedeutung zu. Es ist identitätsstiftend und zeigt, was uns ausmacht, was uns bewegt, wie wir uns definieren und wie wir leben. Um dieses Erbe auch für zukünftige Generationen zu erhalten, ergreifen wir aktiv Massnahmen zu dessen Schutz", wird Manuel Frick in der Aussendung der Regierung zitiert,

Mit der Anbringung des Schutzzeichens folge das Land internationalen Standards und setze einen Schritt zur Wertschätzung des liechtensteinischen Kulturerbes. Grundlage für die Montage des "Blue Shield" ist die im Mai dieses Jahres von der Regierung verabschiedete Kulturgüterschutzverordnung. Diese sieht - aufbauend auf dem Kulturgütergesetz von 2016 - vorbeugende Schutzmassnahmen und Schutzmassnahmen im Ereignisfall für die Kulturgüter des Landes vor.

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(ikr/red)

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