Volksblatt Werbung
Von links: Walter Frick, Mario Wohlwend und VU-Fraktionssprecher Manfred Kaufmann bei der letzten VU-Pressekonferenz. (Foto: MZ)
Politik
Liechtenstein|30.08.2021 (Aktualisiert am 31.08.21 01:27)

VU mit Vorstössen zum Schutz des Tiers und vor Naturkatastrophen

VADUZ - Mittels eines Postulats fordert die VU-Fraktion eine Prüfung des aktuellen Tierschutzgesetzes zum Thema Tierquälerei. Mit einer Interpellation stellt sie der Regierung zudem Fragen rund um den Schutz vor Naturkatastrophen. Am Dienstag will die VU-Fraktion die Vorstösse einreichen, aufgrund der Staatstrauer habe sie die Einreichung um eine Woche verschoben.

Von links: Walter Frick, Mario Wohlwend und VU-Fraktionssprecher Manfred Kaufmann bei der letzten VU-Pressekonferenz. (Foto: MZ)

VADUZ - Mittels eines Postulats fordert die VU-Fraktion eine Prüfung des aktuellen Tierschutzgesetzes zum Thema Tierquälerei. Mit einer Interpellation stellt sie der Regierung zudem Fragen rund um den Schutz vor Naturkatastrophen. Am Dienstag will die VU-Fraktion die Vorstösse einreichen, aufgrund der Staatstrauer habe sie die Einreichung um eine Woche verschoben.

In den vergangenen Monaten und Jahren wurde in Liechtenstein immer wieder über Fälle von Tierquälerei berichtet, wie die VU am Montagabend mitteilte. In der Bevölkerung würden daher die Rufe nach höheren Strafen immer lauter. Die VU-Fraktion habe sich dieses Themas angenommen und fordert mit einem Postulat die Regierung dazu auf «zu prüfen, wie wirksam das aktuelle Tierschutzgesetz hinsichtlich dem Thema Tierquälerei ist und ob es allenfalls Anpassungsbedarf gibt, um Tierquälerei effektiver zu bekämpfen bzw. zu bestrafen.» Zum einen würden sich Fragen stellen, wo im Tierschutzgesetz nachgebessert werden könnte. In Gesprächen würde auch immer wieder die Rolle des Tierschutzbeauftragten kritisch hinterfragt. «Womöglich würde sich eine Anpassung des Aufgabenprofils empfehlen. In jedem Unternehmen werden Funktionsprofile periodisch angepasst. Die Postulanten wünschen sich daher seitens der Regierung eine genauere Betrachtung der Aufgaben des Tierschutzbeauftragten und die Überprüfung auf dessen Wirksamkeit mit dieser mittlerweile 10-jährigen Erfahrung», schreibt die VU-Fraktion im Postulat.

Wie reagiert Liechtenstein auf mögliche Naturkatastrophen?

In ihrer Interpellation möchte die VU-Fraktion der Regierung Gelegenheit geben, die Öffentlichkeit über die Strukturen im Falle von Naturkatastrophen zu informieren. Die Fragen sind in die Bereiche «Frühwarnsysteme», «Infrastruktur», «Katatstrophenschutz allgemein» und «Behebung von bzw. finanzielle Absicherung von Schäden». Anlass für die Interpellation seien laut der Begründung die vielen Todesfälle und schweren Schäden, die von Fluten in Mittel- und Bränden in Südeuropa im Sommer entstanden sind. Dass der Klimawandel zur Häufung solcher Extremwetter-Ereignisse beiträgt, stehe für die Interpellanten ausser Zweifel. So seien auch Bemühungen zur Dekarbonisierung der Industrie durchaus anstrebenswerte Ziele. «Bei einer stetig steigenden Zahl der Erdbevölkerung ist das jedoch ein langfristiges Projekt. Das Bestreben zur Verhinderung solcher Ereignisse ist zwar wünschenswert, wird aber kurz- und mittelfristig wohl eine Utopie bleiben. Darum halten es die Interpellanten für angezeigt, Vorsorge zu treffen, dass die Auswirkungen extremer Wetterereignisse in allen möglichen Formen abgefedert werden können», schreiben die Interpellanten.

Plus-Artikel

Lies unsere digitalen Premiuminhalte

Sie erwarten 3 Absätze und 342 Worte in diesem Plus-Artikel.
(red/pd)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Artikel teilen

Nächster Artikel
Politik
Liechtenstein|29.08.2021
Ziele der beiden Umweltvorstösse der Freien Liste werden begrüsst
Volksblatt Werbung