Der Gemeindevorsteher von Eschen-Nendeln, Tino Quaderer beim Interview. (Foto: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|26.06.2021

Reserven gefährdet: Eschner Vorsteher bekräftigt Handlungsbedarf

ESCHEN - Dass es hierzulande grössere Gemeindesteuerunterschiede gibt, muss laut dem Eschner Vorsteher Tino Quaderer nicht sein. Er findet eine Anpassung des Finanzausgleichs mehr als angebracht, auch weil genügend Finanzmittel vorhanden sind.

Der Gemeindevorsteher von Eschen-Nendeln, Tino Quaderer beim Interview. (Foto: Michael Zanghellini)

ESCHEN - Dass es hierzulande grössere Gemeindesteuerunterschiede gibt, muss laut dem Eschner Vorsteher Tino Quaderer nicht sein. Er findet eine Anpassung des Finanzausgleichs mehr als angebracht, auch weil genügend Finanzmittel vorhanden sind.

Während einige wenige Gemeinden Ausgleichszahlungen gar nicht nötig haben, sind die anderen darauf angewiesen. Insbesondere die kleinen Gemeinden profitieren nochmals von Kleinheitszuschlägen, während die Mittelgrossen hier leer ausgehen. Als Folge liegen dort auch die Gemeindesteuerzuschüsse um einiges höher. Der Juni-Landtag goss in der Thematik neues Öl ins Feuer. Dort wurde nach einem Urteil des Staatsgerichtshofs zähneknirschend beschlossen, dass Grenzgänger, die bei der öffentlichen Hand angestellt sind, nur noch 150 Prozent statt des früheren Zuschusses von 200 Prozent zu zahlen haben. Weil damit wiederum Inländer diskriminiert würden – nicht weniger als 41 Prozent der Bevölkerung –, haben die Vorsteher der mittelgrossen Gemeinden Eschen, Mauren, Ruggell und Balzers jüngst die rasche Anpassung des Finanzausgleichs sowie die Vereinheitlichung der Gemeindesteuerzuschüsse gefordert. Das "Volksblatt" hat sich hierzu mit dem Vorsteher von Eschen, Tino Quaderer, zum Gespräch getroffen.

"Das Geld für einheitliche 
Gemeindesteuern wäre mehr als vorhanden."

Tino Quaderer
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(hm)

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