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Generalsekretär Markus Biedermann und Stefan Hassler, Leiter Amt für Umwelt beim virtuellen Treffen der deutschsprachigen Umweltministerinnen. (Foto: IKR)
Politik
Liechtenstein|04.05.2021 (Aktualisiert am 04.05.21 17:38)

Videokonferenz der deutschsprachigen Umweltministerinnen

VADUZ - Auf Einladung der österreichischen Bundesministerin Leonore Gewessler trafen sich die deutschsprachigen Umweltministerinnen zu einem informellen Treffen.

Generalsekretär Markus Biedermann und Stefan Hassler, Leiter Amt für Umwelt beim virtuellen Treffen der deutschsprachigen Umweltministerinnen. (Foto: IKR)

VADUZ - Auf Einladung der österreichischen Bundesministerin Leonore Gewessler trafen sich die deutschsprachigen Umweltministerinnen zu einem informellen Treffen.

Neben der Gastgeberin nahmen Bundesrätin Simonetta Sommaruga (Schweiz), Bundesministerin Svenja Schulze (Deutschland) und Ministerin Carole Dieschbourg (Luxemburg) an der Videokonferenz der deutschsprachigen Umweltministerinnen teil. Liechtensteins Regierungschef-Stellvertreterin und Umweltministerin Sabine Monauni wurde von Generalsekretär Markus Biedermann vertreten. Wie es in einer Aussendung der Regierung heisst, bildeten die Schwerpunkte die Themen "Green Recovery", Klimaschutz und die biologische Vielfalt.

Beim Thema "Green Recovery" der Europäischen Union seien die unterschiedlichen Massnahmen auf europäischer und nationaler Ebene diskutiert worden, die dafür sorgen sollen, dass nach der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie der Fokus mittel- bis langfristig auf den Ausbau einer nachhaltigeren europäischen Wirtschaft gelegt werden soll. Im Bereich des Klimaschutzes seien die verschiedenen nationalen Initiativen und Kooperationsmöglichkeiten besprochen worden, um den Treibhausgasausstoss zu reduzieren. Liechtenstein habe über die geplante gesetzliche Verankerung informiert, bis 2050 klimaneutral zu sein. Ebenfalls verständigten sich die Minister über die Vorbereitung der Klimakonferenz, die im November 2021 in Glasgow stattfindet. Die biologische Vielfalt ist ein weiteres zentrales Thema, über welches sich die Teilnehmenden austauschen. Neben der internationalen Kooperation stehen für Liechtenstein konkrete Massnahmen im Bereich der räumlichen Gestaltung, Schutzgebiete, Landwirtschaft und Renaturierung von Fliessgewässern im Vordergrund.

(red/ikr)

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