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Mario Wohlwend sprach auf 1FLTV. (Screenshot)
Wahlen 2021
Liechtenstein|20.02.2021 (Aktualisiert am 20.02.21 17:56)

Täter, Opfer, weisser Schimmel: So sieht es der VU-Vizepräsident

VADUZ - Auch zwei Wochen nach den Wahlen kommen die Diskussionen rund um das Wahlergebnis nicht zur Ruhe. VU-Vizepräsident Mario Wohlwend kritisiert die FBP, den Politologen Wilfried Marxer und das Liechtenstein-Institut.

Mario Wohlwend sprach auf 1FLTV. (Screenshot)

VADUZ - Auch zwei Wochen nach den Wahlen kommen die Diskussionen rund um das Wahlergebnis nicht zur Ruhe. VU-Vizepräsident Mario Wohlwend kritisiert die FBP, den Politologen Wilfried Marxer und das Liechtenstein-Institut.

Sieg? Sieg! Doch kein Sieg? Unentschieden? Unentschieden?! Für Exponenten der Grossparteien FBP und VU muss die Zeit seit den Landtagswahlen am 7. Februar durchaus aufreibend gewesen sein.

Immerhin: Am kommenden Dienstag soll es nun ein erstes Sondierungsgespräch geben. Doch mittlerweile sind die Fronten verhärtet und wohl ist einiges an Porzellan zerschlagen. Das spiegelt sich auch in den Worten von VU-Vizepräsident Mario Wohlwend, der am Freitag auf 1FL TV die Ereignisse seit dem Wahlsonntag nochmals Revue passieren liess.

Angesichts der historisch einmaligen Patt-Situation – beide Grossparteien konnten 10 Landtagsmandate erreichen – reisst die Diskussion um den "Wahlsieg" nicht ab. Verständlicherweise hätten beide am liebsten das Gelbe vom Ei. Der Gewinn schmeckt fein, so klein er sein mag. Die VU sieht sich klar vorne, weil sie knapp stimmenstärkste Kraft geworden ist. Doch die FBP beharrt mittlerweile auf ein Unentschieden, da vom Politologen Wilfried Marxer ins Spiel gebrachte Betrachtungsweisen auch andere Schlüsse zuliessen.

Es wird sich weisen, ob in den vergangenen Tagen heisser gekocht wurde, als nun am Dienstag gegessen wird. Oder gilt "Ein schlechter Handel, wo niemand gewinnt"?

Für den Fall der Fälle haben jedenfalls beide Grossparteien bereits ein zweites Eisen im Feuer. Die jeweiligen Verhandlungsdelegationen wollen auch mit den beiden kleinen Parteien Kontakte knüpfen. Die Freie Liste hatte sich am Freiteg indes bereits offen für eine "kleine Koalition" gezeigt. Dass es soweit kommt, gilt aber dennoch als eher unwahrscheinlich.

(red)

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