Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
VU-Vizepräsident Mario Wohlwend. (Archivfoto: ZVG)
Wahlen 2021
Liechtenstein|17.02.2021 (Aktualisiert am 18.02.21 09:16)

VU-Parteivorstand: Regierungsmehrheit nicht verhandelbar

VADUZ - Für den VU-Parteivorstand ist eine Regierungsmehrheit mit Regierungschef Daniel Risch und Dominique Hasler sowie Graziella Marok-Wachter als Regierungsrätinnen nicht verhandelbar, wie die VU am Mittwochabend mitteilte. Man begrüsse jedoch Verhandlungen mit der FBP auf Augenhöhe und die Umsetzung des Wählerwillens zur Bildung einer grossen Koalition.

VU-Vizepräsident Mario Wohlwend. (Archivfoto: ZVG)

VADUZ - Für den VU-Parteivorstand ist eine Regierungsmehrheit mit Regierungschef Daniel Risch und Dominique Hasler sowie Graziella Marok-Wachter als Regierungsrätinnen nicht verhandelbar, wie die VU am Mittwochabend mitteilte. Man begrüsse jedoch Verhandlungen mit der FBP auf Augenhöhe und die Umsetzung des Wählerwillens zur Bildung einer grossen Koalition.

Am Mittwochabend hatte sich der Parteivorstand der VU unter der Leitung von Vizepräsident Mario Wohlwend in einer Videokonferenz getroffen, um das Wahlergebnis zur Kenntnis zu nehmen sowie die anstehenden Koalitionsverhandlungen anzusprechen. Wie die VU in ihrer MItteilung schreibt, hätten die Wähler am 7. Februar einen knappen, aber dennoch klaren Wahlsieg der Vaterländischen Union herbeigeführt. "Die Mitglieder waren sich einig: Es müssen rasch stabile Verhältnisse hergestellt werden, welche der Bevölkerung in unsicheren Zeiten Sicherheit vermitteln", heisst es. "Dazu will die VU Hand bieten und dem potenziellen Koalitionspartner auf Augenhöhe begegnen." Ziel müsse es sein, die bewährte Grosse Koalition zum Wohle des Landes und dem Wunsch der Wählerinnen und Wähler folgend zu erneuern. Die VU gehe davon aus, dass sich die Koalitionspartner in konstruktiven Verhandlungen finden und eine Lösung im Interesse des Landes erzielen werden. 

"Für den VU-Parteivorstand ist eine Regierungsmehrheit mit Regierungschef Daniel Risch und Dominique Hasler sowie Graziella Marok-Wachter als Regierungsrätinnen nicht verhandelbar", bringt es die VU-Mitteilung auf den Punkt. Auch werde Anspruch auf das Amt der Landtagspräsidentin erhoben. "Der VU-Parteivorstand war sich aber auch einig, dass in den Koalitionsverhandlungen auch aufgrund der aktuellen Irritationen durch den heutigen Koalitionspartner die Grundsätze der Zusammenarbeit und die gemeinsamen Inhalte der nächsten Legislatur ein besonders Gewicht erhalten sollen", wie die VU schreibt. Zudem sei es nun wichtig, sich gemeinsam an den Verhandlungstisch zu setzen und mit den Gesprächen zu beginnen.

Ein weiteres zentrales Anliegen des VU-Parteivorstands sei es gewesen, die Meinungen der anderen Parteien, namentlich der Freie Liste und der Demokraten pro Liechtenstein, in konstruktiven Gesprächen abzuholen. "Wir müssen auch die weiteren im Landtag vertretenen Parteien einbinden, denn wir befinden uns nach wie vor in einer von der Pandemie geprägten Krise und brauchen weiterhin alle konstruktiven Kräfte", sagte Daniel Risch gemäss Mitteilung im Parteivorstand.

Zahlreiche Mitglieder des Parteivorstands hätten zudem in ihren Voten den grossen Einsatz und die Leistungen des am Montag zurückgetretenen Parteipräsidenten Günther Fritz verdankt, der aufgrund seiner gesundheitlichen Situation nicht an der Sitzung des Parteivorstands anwesend sein konnte. Mario Wohlwend brachte abschliessend "die Überzeugung zum Ausdruck, dass der innere Zusammenhalt in der Partei in dieser aus verschiedenen Gründen schwierigen Zeit sehr wichtig sei und er dankbar dafür sei, dass die Partei nach innen und aussen geschlossen auftreten könne".

Plus-Artikel

Lies unsere digitalen Premiuminhalte

Sie erwarten 4 Absätze und 371 Worte in diesem Plus-Artikel.
(red/pd)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Politik
Liechtenstein|15.02.2021 (Aktualisiert am 15.02.21 12:03)
Wer ist Wahlsieger?
Volksblatt Werbung