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(Archivfoto: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|20.01.2021

Jetzt ansehen: Peter Gilgen über "Verrückte Demokratie"

VADUZ - Um der Öffentlichkeit auch in der gegenwärtigen Coronakrise den Zugang zu ermöglichen, wurde das Campus-Gespräch mit Peter Gilgen zum Thema «Verrückte Demokratie – Über die Vereinigten Staaten und andere politische Versuche» aufgezeichnet und ist  auf Volksblatt.li abrufbar. 

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VADUZ - Um der Öffentlichkeit auch in der gegenwärtigen Coronakrise den Zugang zu ermöglichen, wurde das Campus-Gespräch mit Peter Gilgen zum Thema «Verrückte Demokratie – Über die Vereinigten Staaten und andere politische Versuche» aufgezeichnet und ist  auf Volksblatt.li abrufbar. 

Der Sturm auf das Kapitol in Washington am 6. Januar – ein Ereignis, das noch vor wenigen Monaten unvorstellbar gewesen wäre – macht bewusst, dass Demokratie jederzeit ein fragiles Konstrukt ist. «Demokratische Prozesse lassen sich nicht ein für alle Mal vor Missbrauch und Pervertierung schützen. Denn was Demokratie ist oder sein soll, entscheidet sich jeweils in ihrem Vollzug. Eine derartige, sich selbst immer aufs Neue erschaffende und auf Öffentlichkeit angewiesene Form ist anfällig für Störungen und Interferenzen», heisst es in der Ankündigung der Uni Liechtenstein.

«Verrückte Demokratie – Über die Vereinigten Staaten und andere politische Versuche»

Das vom zweiten Präsidenten der USA, John Adams, 1780 formulierte Ideal von «a government of laws and not of men» wird 240 Jahre später durch die Weigerung Präsident Trumps, das Verdikt der amerikanischen Stimmbürger und die Tradition des friedlichen Machtwechsels zu akzeptieren, auf eine harte Probe gestellt. «Auch wenn die Institutionen und das Recht des Staates die Oberhand behalten, lässt sich der angerichtete Schaden kaum ermessen», heisst es weiter. «Auf vergleichbare Weise wie Trump haben charismatische Politiker und populistische Gruppierungen in den vergangenen Jahren auch andernorts die Verrückung demokratischer Normen vorangetrieben.» Durch die neuen sozialen Medien entstünden Separatöffentlichkeiten, die autokratische Tendenzen begünstigen und den für jede funktionierende Demokratie fundamentalen breiten öffentlichen Diskurs aushebeln.

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(red/pd)

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