Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Daniel Ospelt und Damian Wille. (Fotos: ZVG)
Wahlen 2021
Liechtenstein|30.10.2020 (Aktualisiert am 31.10.20 08:05)

FBP Vaduz nominiert Daniel Ospelt und Damian Wille

VADUZ - Die FBP Vaduz hat am Freitagabend Ortsgruppen-Obmann Daniel Ospelt und Betriebswirtschaftler Damian Wille ins Rennen um die Landtagswahlen am 7. Februar 2021 geschickt. Die beiden wurden im Vaduzer Rathaussaal unter Einhaltung des Corona-Schutzkonzepts einstimmig und mit viel Applaus nominiert.

Daniel Ospelt und Damian Wille. (Fotos: ZVG)

VADUZ - Die FBP Vaduz hat am Freitagabend Ortsgruppen-Obmann Daniel Ospelt und Betriebswirtschaftler Damian Wille ins Rennen um die Landtagswahlen am 7. Februar 2021 geschickt. Die beiden wurden im Vaduzer Rathaussaal unter Einhaltung des Corona-Schutzkonzepts einstimmig und mit viel Applaus nominiert.

Frisch nominiert: Daniel Ospelt und Damian Wille. (Fotos: Michael Zanghel­lini)

«Es war sehr schwierig, Kandidaten zu finden – gerade auch wegen der Coronakrise», wie es zu Beginn der gestrigen Vaduzer Nomination von Seiten der Ortsgruppe hiess. Ein Problem, mit dem nicht nur die FBP Vaduz zu kämpfen hatte. So bestätigte sich die Hoffnung leider nicht, dass die beiden amtierenden Volksvertreter aus Vaduz – Susanne Eberle-Strub und Michael Ospelt – trotz toller Landtagsarbeit erneut für die Wahlen zur Verfügung stehen. Umso grösser war die Freude, dass doch noch zwei Kandidaten gewonnen werden konnten, auch dank der Unterstützung von FBP-Präsident Marcus Vogt.

Während der Vor­stel­­lungs­runde mit Moderatorin Susanne Eberle-Strub.

Nach einer kurzen Rätselrunde war dann auch sehr schnell klar, um wen es sich handelt: So haben sich Obmann Daniel Ospelt und der Betriebswirtschafter Damian Wille nach Anfrage der Ortsgruppe bereiterklärt, für den Landtag zu kandidieren. Die beiden stellten sich anschliessend den Fragen von Moderatorin Susanne Eberle-Strub und präsentierten sich den rund 30 Parteifreunden im Rathaussaal dabei auf sehr sympathische Art und Weise.

Damian Wille stellt sich vor.

Vernüftiger Umgang mit Staatsmitteln

Damian Wille ist in der Politik zwar noch nicht gross in Erscheinung getreten – «das daraus hervorgehende Wohl des Landes war mir aber immer schon wichtig», so der Vaduzer. «Deshalb habe ich mich nach einer Bedenkzeit auch entschieden, mich als Kandidat zur Verfügung zu stellen.» Er freue sich sehr auf die neue Aufgabe und werde, falls es mit der Wahl klappt, sein Bestes für das Land geben. «Da ich im Finanzwesen tätig bin, ist es nicht weit hergeholt, dass Finanzen für mich ein wichtiges Thema sind», antwortete der FBP-Kandidat auf die Frage, welche Themen ihm besonders am Herzen liegen. «Es ist wesentlich, dass auch in Zukunft mit den Staatsmitteln vernünftig umgegangen wird und sie dort eingesetzt werden, wo das Land am meisten Mehrwert für die Bevölkerung generieren kann.» Ebenfalls liege ihm der Bildungsbereich am Herzen. «Dieser ist ein wichtiger Faktor, dass sich das Land massgeblich positiv entwickeln kann – denn der Nachwuchs ist unsere Zukunft», so Damian Wille. «Es ist essentiell, weiterhin ein gutes Bildungssystem zu haben.» 

Daniel Ospelt.

Mehr Teilzeitarbeit in Liechtenstein

Der zweite FBP-Kandidat, Daniel Ospelt, wollte nicht an einzelnen Schwerpunkten festhalten, so müssten im Landtag vielerlei Themen von Interesse sein – bezüglich «Familie und Beruf» brachte er aber ein, dass es für Familien doch möglich sein müsse, dass sie ihr Modell selbst wählen und auch leben können. «Ich finde es wichtig, dass entsprechende Jobs angeboten werden. 80 Prozent erachte ich noch nicht als Teilzeit, wenn dann eher 40 oder 50 Prozent», so Ospelt. «Diesbezüglich müsste insbesondere die Landesverwaltung vorausgehen.» Sollte dies im Land Fuss fassen, wäre es für alle ein grosser Gewinn.

Nach der gelungenen Vorstellung, bei dem sich die beiden Kandidaten auch von ihrer persönlichen Seite zeigten, war die anschliessende Nominationsabstimmung nur noch Formsache. Einstimmig und mit grossem Beifall wurden Damian Wille und Daniel Ospelt ins Wahlrennen geschickt.

1 / 13
Imp­res­sionen vom Nomina­tionsanlass der FBP Vaduz.

Sabine Monauni, Katrin Eggenberger und Manuel Frick vom FBP-Regierungskandidatenteam gratulierten den beiden als erste und sprachen der Ortsgruppe ebenfalls ihren Dank aus. «Auch wenn die Suche etwas länger ging, es hat sich auf jeden Fall gelohnt: Zwei tolle Kandidaten», freute sich Regierungschefkandidatin Sabine Monauni. «Daniel und Damian verkörpern ganz einfach das Land – nicht nur mit ihrer Bodenständigkeit, Bescheidenheit und Authenzität, sondern auch durch ihren beruflichen Hintergrund im Treuhandbereich, der ein wichtiger Wirtschaftszweig des Landes ist.»

Damian Wille

  • Wohnort: Vaduz
  • Jahrgang: 1977
  • Zivilstand: Ledig
  • Politische Ämter: keine
  • Ausbildung: Mag.rer.soc.oec. (Magister der Betriebswirtschaft)
  • Beruf: Leitender Treuhandmitarbeiter
  • Berufliche Stationen: Allgemeine Rechts- und Verwaltungs-Anstalt, Vaduz
  • Arbeitgeber: Allgemeine Rechts- und Verwaltungs-Anstalt, Vaduz
  • Hobbys: Jagd, Skifahren, Zeit mit Familie und Freunden

Daniel Ospelt

  • Wohnort: Vaduz
  • Jahrgang: 1967
  • Zivilstand: Verheiratet, zwei Kinder
  • Politische Ämter:
    Seit 2019 Obmann
    2007–2015 Gemeinderat
  • Ausbildung: KV
  • Beruf: Kaufm. Angestellter, Buchhalter in der internen Buchhaltung
  • Berufliche Stationen: seit bald 35 Jahren in der internen Buchhaltung bei der Domar
  • Arbeitgeber: Domar Treuhand- und Verwaltungs-Anstalt
  • Hobbys: Singen im MGV, Lesen, Wandern, Fussball schauen
(hm)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Politik
Liechtenstein|29.10.2020 (Aktualisiert am 29.10.20 20:30)
VU Balzers nominiert zwei Kandidaten
Volksblatt Werbung