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Politik
Liechtenstein|15.07.2020 (Aktualisiert am 15.07.20 12:23)

Abänderung des Jagdgesetzes soll staatliche Wildhüter erlauben

VADUZ - Staatliche Wildhüter sollen die heimischen Jäger bei der der Reduzierung des Wildes unterstützten. Ein entsprechender Vernehmlassungsbericht zur Anpassung des Jagdgesetzes hat die Regierung am Dienstag verabschiedet.

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VADUZ - Staatliche Wildhüter sollen die heimischen Jäger bei der der Reduzierung des Wildes unterstützten. Ein entsprechender Vernehmlassungsbericht zur Anpassung des Jagdgesetzes hat die Regierung am Dienstag verabschiedet.

Der Staat hat die Pflicht den Schutzwald zu erhalten, damit dieser die Bevölkerung vor Naturgefahren schützen kann. Mit Regierungsbeschluss vom 25. Oktober 2017 wurde deshalb eine Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung von Lösungsansätzen zur Verbesserung der Waldverjüngung mit Schwerpunkt in den Schutzwäldern eingesetzt. Der Bericht "Massnahmenpaket zur Verbesserung der Waldverjüngung - Umsetzungsempfehlungen des Lenkungsausschusses" folgte und das Ministerium für Inneres, Bildung und Umwelt wurden mit der Umsetzung des Pakets beauftragt.

Neben verschiedenen Massnahmen hofft die Regierung auch mit staatlichen Wildhütern den Bestand der Tiere drastisch reduzieren zu können. Dafür muss aber das Jagdgesetz entsprechend geändert werden.

Alle Betroffenen können sich nun über die Vernehmlassung in den Gesetzgebungsprozess einbringen. Der Vernehmlassungsbericht kann bei der Regierungskanzlei oder über www.rk.llv.li (Vernehmlassungen) bezogen werden. Die Vernehmlassungsfrist endet am 22. September 2020. Die im Zusammenhang mit dem Vernehmlassungsbericht stehenden Dokumentationen werden auf der Website des Amtes für Umwelt www.au.llv.li zugänglich gemacht.

(sb)

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