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Regierungsrätin Dominique Hasler (zweite von rechts) mit den Teilnehmern an der Rhein-Ministerkonferenz in Amsterdam. (Foto: ZVG)
Politik
Liechtenstein|14.02.2020 (Aktualisiert am 14.02.20 10:10)

Dominique Hasler an Rhein-Ministerkonferenz in Amsterdam

VADUZ / AMSTERDAM - Am Donnerstag trafen sich in Amsterdam die zuständigen Umweltministerinnen zur 16. Rhein-Ministerkonferenz. Dabei standen laut einer Aussendung des Ministeriums für Inneres, Bildung und Umwelt die Umsetzung des Programms «Rhein 2020» und dessen Nachfolgeprogramms «Rhein 2040» im Vordergrund.

Regierungsrätin Dominique Hasler (zweite von rechts) mit den Teilnehmern an der Rhein-Ministerkonferenz in Amsterdam. (Foto: ZVG)

VADUZ / AMSTERDAM - Am Donnerstag trafen sich in Amsterdam die zuständigen Umweltministerinnen zur 16. Rhein-Ministerkonferenz. Dabei standen laut einer Aussendung des Ministeriums für Inneres, Bildung und Umwelt die Umsetzung des Programms «Rhein 2020» und dessen Nachfolgeprogramms «Rhein 2040» im Vordergrund.

In der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) arbeiten seit 70 Jahren die Schweiz, Frankreich, Deutschland, die Niederlande, Luxemburg und die Europäische Union zusammen. Dies, um die vielfältigen Nutzungen und den Schutz des Rheins in Einklang zu bringen. Im Rahmen der Wasserrahmenrichtline arbeiteten seit 20 Jahren auch Liechtenstein, Österreich, Italien und die Region Wallonien in der IKSR mit.

Regierungsrätin Dominique Hasler habe die Bedeutung der Zusammenarbeit der Staaten entlang des Rheins betont: «Der Rhein ist Teil der Identität unseres Landes und es ist wichtig, dass alle Anrainerstaaten die Herausforderungen wie Hochwasserschutz, Ökologie und Biodiversität gemeinsam angehen.»

Trotz umfassender Erfolge in verschiedenen Bereichen, habe die IKSR ein grosses Ziel, den Lachs bis 2020 wieder bis nach Basel zu bringen, bislang noch nicht erreicht. Zwei der drei noch ausstehenden Staustufen am Oberrhein sollen nun gemäss der Französischen Delegation bis 2024 und 2026 für Fische passierbar gemacht werden, die dritte Staustufe bei Vogelgrün so rasch wie möglich.

Was der Lachs für die Staaten von der Nordsee bis zur natürlichen Grenze, dem Rheinfall in Schaffhausen ist, das sei die Seeforelle für die Gewässer im Einzugsgebiet Bodensee/Alpenrhein, sozusagen der Bodensee-Lachs. Die Herausforderungen seien für beide Fischarten vergleichbar und können nur gemeinsam gelöst werden, das heisst eine gute Wasserqualität, keine Wanderhindernisse, geeignete Lebensräume für die Reproduktion und das Aufwachsen der Jungfische, sowie ein sicherer Abstieg in den Bodensee, beziehungsweise für den Lachs in die Nordsee. Dabei würdigte die Umweltministerin gemäss Aussendung die kürzlich erschienene Publikation zur Bodensee-Seeforelle. Die Publikation ist ein Gemeinschaftswerk der beiden grossen Kommissionen im Einzugsgebiet Bodensee / Alpenrhein, der Internationalen Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB) sowie der Internationalen Bevollmächtigtenkonferenz für die Bodenseefischerei (IBKF).

Das diesjährige Umweltministerinnentreffen wird zudem in Vaduz stattfinden.

(red / ots)

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