Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Bundesrat Alain Berset, Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) und Regierungsrat Mauro Pedrazzini bei der offiziellen Begrüssung in Balzers. (Foto: IKR)
Politik
Liechtenstein|13.02.2020 (Aktualisiert am 13.02.20 18:59)

Bundesrat Alain Berset auf Besuch in Liechtenstein

VADUZ - Der Schweizer Bundesrat Alain Berset weilte von Mittwoch auf Donnerstag in Liechtenstein. Im Rahmen des Besuchs traf er seine Amtskollegen, Gesellschaftsminister Mauro Pedrazzini sowie Kulturministerin Katrin Eggenberger. Weiters traf er sich mit Regierungschef Adrian Hasler und stattete Erbprinz Alois auf Schloss Vaduz einen Höflichkeitsbesuch ab.

Bundesrat Alain Berset, Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) und Regierungsrat Mauro Pedrazzini bei der offiziellen Begrüssung in Balzers. (Foto: IKR)

VADUZ - Der Schweizer Bundesrat Alain Berset weilte von Mittwoch auf Donnerstag in Liechtenstein. Im Rahmen des Besuchs traf er seine Amtskollegen, Gesellschaftsminister Mauro Pedrazzini sowie Kulturministerin Katrin Eggenberger. Weiters traf er sich mit Regierungschef Adrian Hasler und stattete Erbprinz Alois auf Schloss Vaduz einen Höflichkeitsbesuch ab.

Nach der Begrüssung durch Regierungsrat Mauro Pedrazzini am Mittwochnachmittag in Balzers erwartete Alain Berset ein Besuch der Firma Oerlikon Balzers AG. Ganz im Interesse der beiden Gesundheitsminister sei bei der Führung durch Marc Desrayaud, Head of Business Unit Industrial Solutions, und Geschäftsführer Werner Schädler der Schwerpunkt auf die Anwendung der Beschichtungs-Technologie in der Medizintechnik gelegt worden, heisst es in der Aussendung. Im Anschluss folgte ein Willkommensapéro der Winzergenossenschaft Balzers-Mäls im Alten Pfarrhof im Beisein von Vorsteher und Hausherr Hansjörg Büchel. Die Verkostung der Balzers Weine wurde vom Jazzpianisten Stefan Frommelt musikalisch umrahmt.

Arbeitsgespräch mit Schwerpunkt Kultur

Der Donnerstag startete für den Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) mit einem Höflichkeitsbesuch bei Erbprinz Alois auf Schloss Vaduz. Diesem folgte ein Arbeitsgespräch mit Regierungsrätin Katrin Eggenberger im renovierten Gamanderhof in Schaan. Der Themenschwerpunkt lag dabei laut Aussendung auf dem Kulturbereich. So hätten sich der Bundesrat und die Kulturministerin über die Erfahrungen rund um das Förderprogramm "Jugend+Musik" ausgetauscht, das nach der Schweiz nun auch in Liechtenstein gestartet ist. Ein weiteres Thema sei die Baukultur beziehungsweise die "Davos Deklaration" gewesen, die auf Initiative von Alain Berset entstanden ist und die die Bedeutung hochwertiger Baukultur für Europa stärken soll.

"Baukultur ist nicht nur Architektur", wird Katrin Eggenberger in der Aussendung zitiert. "Baukultur ist ein Konzept aus vielen Einflüssen, die den sozialen Zusammenhalt, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen prägt. Deshalb will sich unser Land mit diversen Projekten für eine nachhaltige Architektur einsetzen." Von diesem Engagement würden die Teilnahme der Nachbarländer Schweiz und Liechtenstein an der Konferenz für Baukultur im Oktober 2019 ebenso wie die Arbeit der "Stiftung Baukultur Schweiz" zeugen.

1 / 5
(Fotos: IKR)

Besuch an der Uni

Nach dem Arbeitsgespräch luden Regierungschef Adrian Hasler und Regierungsrätin Katrin Eggenberger den Bundesrat zum Arbeitsmittagessen im Kaminzimmer des Gamanderhofs ein, bevor ein Besuch der Universität Liechtenstein mit dem Schwerpunkt auf dem Institut für Architektur und Raumentwicklung auf dem Programm stand. Klaus Tschütscher, Präsident des Universitätsrats, Rektorin Ulrike Baumöl sowie Peter Staub, Leiter des Instituts für Architektur und Raumentwicklung führten die Delegationen durch die Universität und stellten diverse Projekte zum Thema Baukultur vor. Den Abschluss des offiziellen Aufenthalts von Bundesrat Berset bildete eine Besichtigung der Burg Gutenburg in Balzers.

(ikr/red)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Politik
Liechtenstein|gestern 08:40 (Aktualisiert gestern 10:41)
Gemeinden schlagen alternative Lösung für Finanzausgleich vor
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung