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Alterspräsident Albert Frick. (Archivfoto: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|16.01.2020

Albert Frick: "Das bisher Erreichte darf sich sehen lassen"

VADUZ - In seiner Rede als Alterspräsident hob Albert Frick hervor, dass der Landtag in dieser Legislatur bereits viel erreicht hat und verwies etwa auf Finanzbeschlüsse für diverse Bauvorhaben wie dem SZU II oder dem Landesspital. Politische Arbeit sei aber niemals abgeschlossen: So gelte es etwa weiterhin, den Sozialwerken höchste Aufmerksamkeit zu schenken, die Raum- und Verkehrsplanung voranzubringen sowie eine bezahlbare und hochstehende Gesundheitsversorgung zu sichern. Damit die Politik wieder mehr Vertrauen der Bevölkerung geniesst, dürfe sie nicht primär als Parteipolitik wahrgenommen werden. Frick hofft daher auf einen fairen Wahlkampf der besten Rezepte.

Alterspräsident Albert Frick. (Archivfoto: Michael Zanghellini)

VADUZ - In seiner Rede als Alterspräsident hob Albert Frick hervor, dass der Landtag in dieser Legislatur bereits viel erreicht hat und verwies etwa auf Finanzbeschlüsse für diverse Bauvorhaben wie dem SZU II oder dem Landesspital. Politische Arbeit sei aber niemals abgeschlossen: So gelte es etwa weiterhin, den Sozialwerken höchste Aufmerksamkeit zu schenken, die Raum- und Verkehrsplanung voranzubringen sowie eine bezahlbare und hochstehende Gesundheitsversorgung zu sichern. Damit die Politik wieder mehr Vertrauen der Bevölkerung geniesst, dürfe sie nicht primär als Parteipolitik wahrgenommen werden. Frick hofft daher auf einen fairen Wahlkampf der besten Rezepte.

 Hier die Rede im Wortlaut:

 

Durchlauchter Erbprinz

Sehr geehrte Mitglieder des Landtages

Sehr geehrte Mitglieder der Regierung

Der Start ins Jahr 2020 ist allseits beschwingt erfolgt. Schon allein die aussergewöhnliche Jahreszahl weckt Hoffnungen auf ein erfolgreiches Tun. Das gilt auch für uns. Der Start in das vierte Jahrhundert des Fürstentums Liechtenstein soll vielversprechend gelingen.

Vorab danke ich Ihnen, Durchlauchter Erbprinz, für Ihre Thronrede, mit der Sie sowohl dem Landtag als auch der Regierung wichtige Denkanstösse für das gemeinsame Wirken im Interesse des Landes und seiner Bewohner mit auf den Weg geben.

Wie uns eine seriöse Umfrage jüngst zeigte, geniesst das politische System in Liechtenstein viel Vertrauen. An der Spitze der Vertrauensskala liegt die Monarchie, gefolgt von Regierung und Landtag, denen immerhin auch noch beachtliche drei Viertel der Befragten viel oder ziemlich viel Vertrauen entgegenbringen. Deutlich weniger gut kommen die politischen Parteien weg. Dieser Unterschied ist erklärungsbedürftig, zumal die Bedeutung der politischen Parteien für das Funktionieren der Demokratie völlig unbestritten ist. Für unser Handeln als Abgeordnete aber kann die Wahrnehmung der Bevölkerung Richtschnur sein. Politik geniesst mehr Vertrauen, wenn sie nicht primär als Parteipolitik wahrgenommen wird.

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(red/pd)

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