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Landtagspräsident Albert Frick fand das Jubiläumsjahr als sehr gelungen, auch weil die Festlichkeiten über das ganze Jahr verteilt worden sind. (Fotos: Michael Zanghellini)
Interview
Liechtenstein|19.12.2019

Albert Frick: «Das Jubiläumsjahr hat den Zusammenhalt gestärkt»

SCHAAN - Wie Albert Frick im Jahresrückblick sagt, können sich die Leistungen der Koalition FBP und VU im 2019 durchaus sehen lassen. Für das kommende Jahr hofft der Landtagspräsident im aufkeimendem Wahlkampf auf einen anständigen politischen Wettbewerb.

Landtagspräsident Albert Frick fand das Jubiläumsjahr als sehr gelungen, auch weil die Festlichkeiten über das ganze Jahr verteilt worden sind. (Fotos: Michael Zanghellini)

SCHAAN - Wie Albert Frick im Jahresrückblick sagt, können sich die Leistungen der Koalition FBP und VU im 2019 durchaus sehen lassen. Für das kommende Jahr hofft der Landtagspräsident im aufkeimendem Wahlkampf auf einen anständigen politischen Wettbewerb.

«Volksblatt»: Herr Landtagspräsident, das Jubiläumsjahr rückt dem Ende entgegen. Wenn Sie zurückblicken: Hat Liechtenstein die 300 Jahre gebührend gefeiert?
Albert Frick: Ich habe es als sehr gelungen empfunden, dass die Jubiläumsfeierlichkeiten übers ganze Jahr verteilt waren. Man hat also nicht nur am eigentlichen Geburtstag, sondern wirklich ein ganzes Jahr lang gefeiert. So wurde das Jubiläum immer wieder ins Bewusstsein gerückt. Als sehr sinnvollen Abschluss habe ich die Workshops im November empfunden, in denen sich viele Mitbewohnerinnen und Mitbewohner vor Ideen sprühend mit der Zukunft des Landes auseinandergesetzt haben. Ich denke, dass im Jubiläumsjahr der Zusammenhalt im Lande, das Zugehörigkeitsempfinden und der Wille, die Eigenstaatlichkeit zu bewahren, weiter gestärkt wurden. Wir Liechtensteiner sind eine Schicksalsgemeinschaft, die miteinander enorm stark sein kann.

Wie haben Sie das 300-Jahr-Jubiläum persönlich erlebt?
Die offizielle Feier vom 23. Januar in Anwesenheit des Fürstenhauses und der Staatsoberhäupter aus der Schweiz, Österreich und Deutschland war ein bewegender Start ins Jubiläumsjahr. Sehr gefreut hat mich, das Bundespräsident Maurer unser Jubiläum zum Anlass nahm, Liechtenstein zu einem Staatsbesuch nach Bern einzuladen. Die Eröffnung des Liechtenstein-Weges und die Eröffnung der Ausstellungen im Landesmuseum und im Kunstmuseum waren weitere übers Jahr verteilte Ereignisse mit guter Ausstrahlung. Ganz besondere Bedeutung kam im Jubiläumsjahr natürlich dem Staatsfeiertag am 15. August zu. In meiner Ansprache auf der Schlosswiese habe ich mich denn auch mit dem Werden des Landes und mit seiner grossartigen Entwicklung auseinandergesetzt. Auch seitens des Landtages können wir einen Beitrag zum 300. Geburtstag leisten. Am 22. Oktober durfte ich im Rahmen einer würdigen Feier eine Ausstellung über die Geschichte des Landtags eröffnen, die bis auf weiteres jeden Donnerstag zwischen 14 und 19 Uhr in der Eingangshalle des Landtagsgebäudes besichtigt werden kann. Auch Schulklassen sind herzlich willkommen. Die Ausstellung ist gut geeignet, staatspolitische Bildung zu unterstützen.

Sie sind seit 11 Jahren im Parlament aktiv. Was waren für Sie die prägendsten Momente im Hohen Haus?
Das prägendste Ereignis war sicher meine Wahl zum Landtagspräsidenten nach vierjähriger Tätigkeit als Abgeordneter. Dann natürlich viele mit diesem Amt verbundene Aufgaben und Herausforderungen. Der Landtagspräsident ist mit der Leitung des Landtages beauftragt und er vertritt den Landtag nach aussen. Daraus ergeben sich viele Begegnungen mit bedeutenden Persönlichkeiten des In- und Auslandes, was ich nicht nur als wichtige Aufgabe, sondern auch als grosse Ehre betrachte. Sehr prägend ist natürlich der 300. Geburtstag unseres Landes.

«Wir Liechtensteiner sind eine Schicksalsgemeinschaft,
die miteinander enorm stark sein kann.»

Landtagspräsident Albert Frick
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