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Politik
Liechtenstein|29.11.2019 (Aktualisiert am 29.11.19 13:04)

Frauen in der FBP unterstützen Initiative "HalbeHalbe"

VADUZ - Die Frauen in der FBP unterstützen die Verfassungsinitiative "HalbeHalbe", wie sie am Freitag mitteilten. "Wir sind der Ansicht, dass eine gelebte Gleichstellung von Männern und Frauen mit gleichen Chancen für alle nur erreicht werden kann, wenn beide Geschlechter ausgewogen in der Politik und in den politischen Gremien vertreten sind", schreibt die Vorsitzende Clarissa Frommelt. Das überparteiliche Initiativkomitee "HalbeHalbe" will erreichen, dass nicht nur die Gleichstellung, sondern auch deren Förderung in der Verfassung verankert ist.

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VADUZ - Die Frauen in der FBP unterstützen die Verfassungsinitiative "HalbeHalbe", wie sie am Freitag mitteilten. "Wir sind der Ansicht, dass eine gelebte Gleichstellung von Männern und Frauen mit gleichen Chancen für alle nur erreicht werden kann, wenn beide Geschlechter ausgewogen in der Politik und in den politischen Gremien vertreten sind", schreibt die Vorsitzende Clarissa Frommelt. Das überparteiliche Initiativkomitee "HalbeHalbe" will erreichen, dass nicht nur die Gleichstellung, sondern auch deren Förderung in der Verfassung verankert ist.

"Die liechtensteinische Landesbevölkerung besteht ziemlich genau zur Hälfte aus Frauen und aus Männern. Aus unserer Sicht ist es daher unumgänglich, dass eine ausgewogene Vertretung von Frauen und Männern in politischen Gremien zu fördern ist", heisst es in der Mitteilung weiter. Mit der Unterstützung der Initiative wollen die Frauen in der FBP auch auf die Tatsache hinweisen, dass die  weibliche - Hälfte der Bevölkerung besonders im Landtag als Gesetzgeber völlig unterrepräsentiert sei.

"Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass es einen klaren Auftrag in der Verfassung braucht, um die faktische Gleichstellung zu ermöglichen und schlussendlich zu erreichen", schreibt die Vorsitzende der Frauen in der FBP Clarissa Frommelt. Um diese Verbindlichkeit zu stärken, sei der von der Initiative vorgesehene Zusatz in der Verfassung zwingend notwendig. Dieser lautet: "Die ausgewogene Vertretung von Frauen und Männern in politischen Gremien wird gefördert."

Die Verantwortlichen der Regierung und vom Landtag hätten damit unterschiedliche Möglichkeiten, wie sie diesen Förderauftrag umsetzen wollen. "Diese Aufforderung in der Verfassung ist aber um einiges klarer und verbindlicher", verweist Frommelt auf den bisherigen Artikel 31: "Mann und Frau sind gleichberechtigt."

(red/pd)

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