Auf dem Podium diskutierten Georg Sele, Daniel Oehry, Daniel Risch, Moderatorin Petra Matt, Heinz Felder und Emanuel Matt. (Foto: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|28.11.2019

Klares Bekenntnis zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs

NENDELN - Wenig überraschend nutzen Liechtensteiner und Pendler vor allem das Auto, um zur Arbeit zu kommen – auch bei kurzen Wegen. Wenn das Angebot stimmt, wäre ein Grossteil aber bereit, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Dies ist wohl die überraschendste Erkenntnis aus der am Mittwoch präsentierten Mobilitätsumfrage.Die Ergebnisse wurden am Abend auch in Nendeln eingehend diskutiert. Dabei waren sich die Verkehrsexperten auf dem Podium einig: Die Qualität von Bus und Bahn ist ausbaufähig.

Auf dem Podium diskutierten Georg Sele, Daniel Oehry, Daniel Risch, Moderatorin Petra Matt, Heinz Felder und Emanuel Matt. (Foto: Michael Zanghellini)

NENDELN - Wenig überraschend nutzen Liechtensteiner und Pendler vor allem das Auto, um zur Arbeit zu kommen – auch bei kurzen Wegen. Wenn das Angebot stimmt, wäre ein Grossteil aber bereit, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Dies ist wohl die überraschendste Erkenntnis aus der am Mittwoch präsentierten Mobilitätsumfrage.Die Ergebnisse wurden am Abend auch in Nendeln eingehend diskutiert. Dabei waren sich die Verkehrsexperten auf dem Podium einig: Die Qualität von Bus und Bahn ist ausbaufähig.

Die Verkehrsinfrastruktur Liechtensteins hat sich seit den 1970er-Jahren kaum verändert. «Es ist in den letzten 50 Jahren nicht gelungen, wegweisende Entscheide für eine nachhaltige Mobilität in Liechtenstein zu fällen», findet Regierungs-chef-Stellvertreter Daniel Risch. Damit das Land künftig nicht im Verkehr erstickt, muss gehandelt werden. Risch möchte im Frühjahr ein Mobilitäts- und ein Raumkonzept sowie eine langfristige Mobilitätsstrategie vorlegen. Diese soll Massnahmen enthalten, um dem Verkehrsproblem Herr zu werden.

Für welchen Schritt es dann mehr oder weniger «Überzeugungsarbeit» brauchen könnte, zeigt die von der Regierung beim Liechtenstein-Institut in Auftrag gegebene Mobilitätsumfrage. Über 2600 Liechtensteiner und 3600 Pendler wollten ihre Meinung zum Verkehr kundtun und füllten den Fragebogen aus. Rund zwei Drittel von ihnen sieht Handlungsbedarf, etwa ein Viertel erachtet diesen sogar als dringend.

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