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Nach Planken hat sich der "Ja"-Trend zum LLS-Neubau bestätigt - darüber war das DU-Lager nicht glücklich. (Fotos: HM)
Politik
Liechtenstein|24.11.2019 (Aktualisiert am 25.11.19 12:15)

DU-Chef: "Wir sind die Verlierer - das gilt es zu akzeptieren"

SCHAAN - Bei den Unabhängigen, die das Nein-Komitee gestellt und sich am Abstimmungssonntag im Unikum in Schaan getroffen haben, war die Stimmung während der Bekanntgabe der Resultate zum Neubau des Landesspitals bedrückt. Die Hoffnung auf ein  "Nein" nach dem ersten Zahlen aus Planken hielt nur kurz.

Nach Planken hat sich der "Ja"-Trend zum LLS-Neubau bestätigt - darüber war das DU-Lager nicht glücklich. (Fotos: HM)

SCHAAN - Bei den Unabhängigen, die das Nein-Komitee gestellt und sich am Abstimmungssonntag im Unikum in Schaan getroffen haben, war die Stimmung während der Bekanntgabe der Resultate zum Neubau des Landesspitals bedrückt. Die Hoffnung auf ein  "Nein" nach dem ersten Zahlen aus Planken hielt nur kurz.

Video-Impression aus dem Unikum in Schaan, wo sich die Unabhängigen getroffen haben.

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"Das Resultat war relativ klar", fasste DU-Chef Harry Quaderer nach der Bekanntgabe der Abstimmungsresultate zusammen. Die hohe Wahlbeteiligung habe jedoch gezeigt, dass das Volk Interesse am Thema zeigte. Auch sei der Wahlkampf offen und fair gewesen. "Wir sind die Verlierer - das gilt es zu akzeptieren - nun heisst es: Nach vorne schauen", so Quaderer. "Die Leute hatten doch das Gefühl, dass das Land genug Geld zur Verfügung hat, dass wir uns ein neues Spital leisten können", so Quaderer zu den Gründen für das "Ja". "Ich bin aber immer noch der Meinung, dass wir zuerst den Leistungsauftrag unseres Spital und die Kooperation mit Grabs hätten prüfen sollen.Das war nicht der Fall. Nun schauen wir, was in den nächsten fünf Jahren passiert."

DU-Chef Harry Quaderer nahm die Resultate mit Humor.

Enttäuschung liess sich der stv. DU-Abgeordnete Ado Vogt nicht anmerken, aber dennoch: "Es war eine klare Geschichte, da gibt es nichts daran zu rütteln. Ich bin auf jeden Fall positiv überrascht, dass so viele Leute abgestimmt haben. Das ist ganz wichtig für eine lebendige Demokratie", so Vogt. "Wir sind eines der wenigen Länder, wo überhaupt über ein solches Thema abgestimmt werden darf."

Der stv. DU-Abgeordnete Ado Vogt: "Ent­täuscht bin ich nicht."
(hm)

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