Markus Biedermann (Generalsekretär Ministerium für Präsidiales und Finanzen), Ueli Maurer (Schweizer Bundespräsident und Vorsteher des Eidgenössischen Finanzdepartements), Siv Jensen (Finanzministerin Norwegen, Bjarni Benediktsson, Finanz- und Wirtschaftsminister Island) und Henri Gétaz (EFTA-Generalsekretär). (Foto: IKR)
Politik
Liechtenstein|08.11.2019 (Aktualisiert am 08.11.19 11:28)

Nachhaltige Finanzen im Zentrum der Gespräche in Brüssel

VADUZ - Markus Biedermann, Generalsekretär des Ministeriums für Präsidiales und Finanzen, nahm am Freitag, 8. November 2019, stellvertretend für Regierungschef Adrian Hasler, am Treffen der EFTA-Wirtschaft- und Finanzminister mit dem EU-Rat in Brüssel teil. 

Markus Biedermann (Generalsekretär Ministerium für Präsidiales und Finanzen), Ueli Maurer (Schweizer Bundespräsident und Vorsteher des Eidgenössischen Finanzdepartements), Siv Jensen (Finanzministerin Norwegen, Bjarni Benediktsson, Finanz- und Wirtschaftsminister Island) und Henri Gétaz (EFTA-Generalsekretär). (Foto: IKR)

VADUZ - Markus Biedermann, Generalsekretär des Ministeriums für Präsidiales und Finanzen, nahm am Freitag, 8. November 2019, stellvertretend für Regierungschef Adrian Hasler, am Treffen der EFTA-Wirtschaft- und Finanzminister mit dem EU-Rat in Brüssel teil. 

Der Ecofin-Rat tauscht sich traditionsgemäss einmal jährlich mit den Regierungskollegen der EFTA-Staaten aus. Das Thema des Treffens war "Nachhaltige Finanzen". "Generalsekretär Biedermann informierte die EU/EFTA-Finanzminister über die Entwicklung der Wirtschaft in Liechtenstein und die Aktivitäten der Regierung und des Finanzplatzes im Bereich nachhaltige Finanzen", schreibt das Ministerium für Präsidiales und Finanzen in einer Aussendung. 

Besonders erwähnt worden sei die "Liechtenstein Initiative" gegen moderne Sklaverei und Menschenhandel, welche einen wichtigen Bestandteil von Liechtensteins Engagement zur Umsetzung der UN Agenda 2030 (Sustainable Development Goals, SDG) darstellt. Der von der Finanzsektorkommission ausgearbeitete Aktionsplan für den globalen Finanzsektor befasst sich mit nachhaltiger und innovativer Finanzierung, verantwortungsvoller Kreditvergabe und nachhaltigem Investment sowie mit den Sorgfaltspflichten des Sektors.

"Im Anschluss an die offizielle Sitzung des EFTA-ECOFIN trafen sich die Vertreter der EFTA/EWR-Staaten Norwegen, Island und Liechtenstein. Dabei wurden insbesondere die seit der letzten Sitzung Anfang November 2018 erzielten Fortschritte und Verbesserungsmöglichkeiten des Verfahrens betreffend die Übernahme der zahlreichen hängigen EU-Rechtsakte im Finanzdienstleistungsbereich ins EWR-Abkommen besprochen", heisst es in der Aussendung abschliessend. 

(red/pd)

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