Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
(Foto: Michael Zanghellini)
Politik
Liechtenstein|22.10.2019 (Aktualisiert am 22.10.19 11:23)

FBP-Abgeordnete reichen Interpellation zum Mobilfunkstandard 5G ein

VADUZ - In der Oktober-Sitzung behandelte der Landtag eine Petition zu Mobilfunkantennen und überwies diese schliesslich auch an die Regierung. Mehrere Abgeordnete wünschten sich diesbezüglich mehr Transparenz und weitere Informationen zur Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G. Die FBP-Fraktion teilt diese Ansicht, weshalb sie eine entsprechende Interpellation ankündigt.

(Foto: Michael Zanghellini)

VADUZ - In der Oktober-Sitzung behandelte der Landtag eine Petition zu Mobilfunkantennen und überwies diese schliesslich auch an die Regierung. Mehrere Abgeordnete wünschten sich diesbezüglich mehr Transparenz und weitere Informationen zur Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G. Die FBP-Fraktion teilt diese Ansicht, weshalb sie eine entsprechende Interpellation ankündigt.

Das Ziel der Interpellation ist es gemäss Mitteilung, Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die 5G-Mobilfunkstandarts zu erhalten. "Für die FBP-Fraktion ist es von Bedeutung, dass die Bevölkerung Liechtensteins sachlich, transparent und faktenorientiert in Bezug auf die Einführung des 5G-Mobilfunkstandards und deren Auswirkungen inkl. Vor- und Nachteile bzw. Chancen und Risiken informiert wird", wird FBP-Fraktionssprecher Daniel Oehry zitiert.

Umfangreicher Fragenkatalog

Der Fragenkatalog, welchen die FBP-Interpellanten mit ihrer Interpellation an die Regierung richtet, deckt verschiedene Bereiche ab. Diese betreffen unter anderem den Aspekt einer möglichen Gesundheitsgefährdung. Ein weiterer Themenbereich betrifft die neue Antennentechnologie ‘massive MiMo’, welche mit der Einführung von 5G einher geht. Diesbezüglich werden Fragen sowohl in Bezug auf den Sicherheitsabstand von Antennen und deren Berechnungsmethodik als auch hinsichtlich der Grenzwerte und der Standortkoordination sowie der Anzahl Antennenstandort gestellt. Eine weitere Frage richtet sich an die Strahlenintensität im Umfeld der Endgeräte sowie bei deren Benutzung.

Weitere Themenbereiche betreffen den Unterschied von 5G zur Glasfasertechnologie und WLAN, die Einführung sogenannter Campus-Netze, also von Mobilfunknetzen für einzelne Unternehmen und die Einführung von Kleinzellen zur Erhöhung des Datendurchsatzes an hoch frequentierten Orten.

Die FBP-Fraktion plant, diese Interpellation so einzureichen, damit sie noch in der Dezember-Session des Landtages an die Regierung überwiesen werden kann.

(red/pd)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Politik
Liechtenstein|vor 1 Stunde (Aktualisiert vor 1 Stunde)
Landtagswahlen 2021: Der Termin steht
Volksblatt Werbung