(Foto: ZVG/Keystone/Peter Klaunzer)
Politik
Liechtenstein|21.10.2019 (Aktualisiert am 21.10.19 16:51)

Bei «Cyber-Fragen»: Maurer will Austausch mit Liechtenstein vertiefen

BERN/VADUZ - Regierungschef Adrian Hasler hat am Montag Bundespräsident Ueli Maurer in Bern zu einem Arbeitsbesuch getroffen. «Sie sprachen über internationale und bilaterale Steuerthemen, Kryptowährungen und Blockchainregulierung», teilte das Ministerium für Präsidiales und Finanzen mit.

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BERN/VADUZ - Regierungschef Adrian Hasler hat am Montag Bundespräsident Ueli Maurer in Bern zu einem Arbeitsbesuch getroffen. «Sie sprachen über internationale und bilaterale Steuerthemen, Kryptowährungen und Blockchainregulierung», teilte das Ministerium für Präsidiales und Finanzen mit.

Hasler und Maurer nutzten das Treffen demnach, um sich über aktuelle Entwicklungen im Finanz- und Steuerbereich zu unterhalten. Sie tauschten sich also auch über die aktuellen Vorschläge der OECD zur Besteuerung digitaler Geschäftsmodelle aus. «Vor allem kleinere exportorientierte Länder wie Liechtenstein und die Schweiz mit wettbewerbsfähigen Steuersystemen sind von den Vorschlägen betroffen, da die Vorschläge der OECD weit über eine eigentliche Digitalsteuer hinausgehen und die Besteuerung internationaler Konzerne neu regelt», hält das Ministerium fest.

Weiters sprachen die beiden Finanzminister über bilaterale Steuerthemen im Zusammenhang mit der Anwendung des Doppelbesteuerungsabkommens. Die aktuellen Entwicklung zum Umgang mit Kryptowährungen sowie die jeweiligen Ansätze und Erfahrungen zur Regulierung blockchainbasierter Geschäftsmodelle waren ebenfalls Gegenstand der Gespräche. Hasler legte den liechtensteinischen Ansatz zur Regulierung der Token-Ökonomie dar - «und strich die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Schweiz in diesem Gebiet hervor», heisst es weiter.

Am anschliessenden Mittagessen nahm auch der Beauftragte für Cybersicherheit des Bundes, Florian Schütz, teil. Er informierte über die Cyber-Strategie des Bundes und legte die unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft in «Cyber-Fragen» dar. Maurer regte laut der Presseaussendung diesbezüglich einen vertieften Austausch zwischen der Schweiz und Liechtenstein an.

(red/ikr)

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